B16-Ratze lässt es krachen und Katholiban-Privilegien sind selbstverständlich erwünscht!


Quelle: thueringerblogzentrale.de

Gegen Verbreitung von Pornografie ‚gerade auch über das Internet‘
Papst nahm heute zum Weltbild-Skandal Stellung: Vatikan wird darauf achten, daß der notwendige Einsatz gegenüber diesen Mißständen seitens der katholischen Kirche in Deutschland vielfach entschiedener und deutlicher erfolgt – KNA: „besondere Brisanz“

Kath.net

Papst Benedikt XVI. hat heute offensichtlich indirekt zum Weltbild-Skandal Stellung genommen, selbst die katholische Nachrichtenagentur KNA sprach davon, dass diese Sätze nach den jüngsten Vorwürfen gegen den Weltbild-Verlag, besondere Brisanz beinhalten.

Bei dem Antrittsbesuch des neuen deutschen Botschafters beim Heiligen Stuhl, Reinhard Schwebe, hat der Papst am Montag über die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Heiligen Stuhl gesprochen. Dabei forderte Benedikt XVI. auch entschlossene rechtliche Maßnahmen gegen Prostitution sowie gegen die Verbreitung von Pornografie „gerade auch über das Internet“. Der Vatikan werde – so Benedikt XVI. – darauf achten, dass die katholische Kirche in Deutschland entschiedener und deutlicher gegenüber diesen Missständen auftrete.

Besonders bedenklich ist für den Papst die geschlechtliche Diskriminierung von Frauen, die durch materialistische und hedonistische Tendenzen vor allem in den Ländern der sogenannten westlichen Welt um sich greife. Prostitution sowie die Verbreitung von Pornographie müssten „energisch eingeschränkt“ werden.

KATH.NET dokumentiert die Ansprache des Heiligen Vaters an den neuen Botschafter Deutschlands beim Heiligen Stuhl im Wortlaut:

… Viele Zeitgenossen sehen den Einfluß des Christentums wie auch anderer Religionen darin, eine bestimmte Kultur und Lebensweise in der Gesellschaft zu prägen. Eine Gruppe von Gläubigen markiert durch ihr Verhalten bestimmte Formen des sozialen Lebens, die von anderen Menschen übernommen werden und so der Gesellschaft einen spezifischen Charakter geben. Diese Auffassung ist nicht falsch, aber sie schöpft das Selbstverständnis der katholischen Kirche nicht aus.  Zweifellos bildet die Kirche auch eine kulturelle Gemeinschaft und wirkt auf diese Weise in die jeweiligen Gesellschaften hinein, in denen sie besteht. Aber sie ist dennoch überzeugt, nicht nur kulturelle Gemeinsamkeiten in verschiedenen Formen in den Ländern gebildet zu haben, wie sie umgekehrt von deren Überlieferungen mitgeformt wird. Sie hat darüber hinaus das Bewußtsein, durch ihren Glauben Wahrheit über den Menschen zu wissen und damit zum Eintreten für die Werte verpflichtet zu sein, die unabhängig von den jeweiligen Kulturen für den Menschen als solchen gelten. Sie unterscheidet zwischen dem Spezifischen ihres Glaubens und den Vernunftwahrheiten, für die er den Blick öffnet und die auch unabhängig von diesem Glauben dem Menschen als Menschen zugänglich sind. Glücklicherweise ist ein Grundbestand an allgemeinen menschlichen Werten in unserer Verfassung von 1949 und in den Menschenrechtserklärungen nach dem Zweiten Weltkrieg zu positivem Recht geworden, weil Menschen nach den Schrecknissen der Diktatur die auf ihre anthropologische Wahrheit gründende Allgemeingültigkeit dieser Werte erkannt und zu geltendem Recht gestaltet haben. Heute stehen aber erneut Grundwerte des Menschseins zur Debatte, in denen es um die Würde des Menschen als Menschen geht. Hier sieht die Kirche über den Raum ihres Glaubens hinaus eine Pflicht, im Ganzen unserer Gesellschaft für die Wahrheiten und Werte einzutreten, bei denen die Menschenwürde als solche auf dem Spiel steht.

So kommt uns – um einen besonders wichtigen Punkt anzusprechen – keinerlei Urteil darüber zu, ob ein Individuum „schon Mensch“ oder „noch Mensch“ ist, und ebensowenig steht uns zu, den Menschen zu manipulieren und sozusagen machen zu wollen. Eine Gesellschaft ist nur dann wahrhaft menschlich, wenn sie die Würde jeder Person von der Zeugung bis zum natürlichen Tod respektiert und uneingeschränkt schützt. Wenn sie sich aber entschließen würde, ihre schutzbedürftigsten Mitglieder auszusortieren, Menschen vom Menschsein auszuschließen, verhielte sie sich zutiefst inhuman und auch unwahrhaftig angesichts der für jeden Menschen guten Willens einsichtigen Gleichheit der Würde aller Menschen in allen Lebensstadien. Wenn der Heilige Stuhl in Grundfragen der Menschenwürde, wie sie sich heute in vielen Bereichen der pränatalen Existenz des Menschen stellen, in den Bereich der Gesetzgebung hineinspricht, so tut er es nicht, um den Glauben indirekt anderen aufzuzwingen, sondern um Werte zu verteidigen, die als Wahrheiten des Menschseins grundsätzlich für alle einsichtig sind, auch wenn Interessen verschiedener Art diese Einsichtigkeit vielfach zu verdunkeln suchen.

An dieser Stelle möchte ich noch einen anderen bedenklichen Aspekt ansprechen, der, wie es scheint, durch materialistische und hedonistische Tendenzen vor allem in den Ländern der sogenannten westlichen Welt um sich greift, nämlich die geschlechtliche Diskriminierung von Frauen. Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, ist dazu bestimmt, für den anderen da zu sein. Eine Beziehung, welche nicht beachtet, daß Mann und Frau die gleiche Würde besitzen, bedeutet ein schweres Vergehen gegen die Menschlichkeit. Hier ist es an der Zeit, Prostitution wie auch die weite Verbreitung von Material erotischen oder pornographischen Inhalts, gerade auch über das Internet, energisch einzuschränken. Der Heilige Stuhl wird darauf achten, daß der notwendige Einsatz gegenüber diesen Mißständen seitens der katholischen Kirche in Deutschland vielfach entschiedener und deutlicher erfolgt.

Bei den langjährigen und einvernehmlichen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Heiligen Stuhl dürfen wir insgesamt viele gute Ergebnisse vermerken. Es ist erfreulich, daß die katholische Kirche in Deutschland ausgezeichnete Möglichkeiten des Wirkens hat, daß sie das Evangelium frei verkünden und in zahlreichen sozialen und karitativen Einrichtungen bedürftigen Menschen helfen kann. Für die konkrete Unterstützung dieser Arbeit seitens des Bundes, der Länder und der Gemeinden bin ich wirklich dankbar. Unter den vielen Aspekten einer dankenswert positiven Zusammenarbeit zwischen dem Staat und der katholischen Kirche will ich nur als Beispiel den Schutz des kirchlichen Arbeitsrechts durch das staatliche Recht anführen sowie des weiteren die Unterstützung der katholischen Schulen wie auch der kirchlichen Einrichtungen im karitativen Bereich, deren Arbeit ja letztlich dem Wohl aller Bürger dient.

weiterlesen

5 Gedanken zu “B16-Ratze lässt es krachen und Katholiban-Privilegien sind selbstverständlich erwünscht!

  1. Lieber Argus7,
    an der Art deiner Kommentare hatte ich schon lange den Eindruck, dass Dich so etwas nicht anficht.
    Zu beichten habe ich „Gott sei Dank“ nichts, aber eine Unterhaltung über diesen Schwachsinn gerne. Der Admin darf Dir gerne meine hinterlegte e-mail Adresse geben.
    Liebe Grüße…Sospetto

    Gefällt mir

  2. Argus7

    Lieber Sospetto,
    wenn Du wüßtest wieviel Spaß es macht, Schadenfreude auszuleben und/oder zu sündigen ! Das erspart einem glatt den Gang zum Psychiater.

    Gehst Du denn Schadenfreude beichten ? Kannst gerne auch bei mir beichten, die Absolution bei mir gibt’s kostenlos.

    Gefällt mir

  3. Argus7

    Auf die Katholen-Pfaffen kommen harte Zeiten zu ! Jetzt will der Ratze seinen priesterlichen Brüdern auch noch die Wixvorlagen wegnehmen. (Aber erst dann, wenn er sie vorher selbst in Augenschein genommen hat ! Solange allerdings die Meßdiener weiterhin im Einsatz sind, dürften sich die notgeilen Pfaffen trotzdem zu helfen wissen. S’war immer ja schon so, s’war immer ja schon so…!)

    Gefällt mir

  4. Rolo

    „Weltbild-Pornographie-Skandal“
    Der Verdacht liegt nahe, dass der Papst (und ehemaliger Oberinquisitor) zuerst selbst einmal Probelesen will um dann zu entscheiden, ob er seinen Scha(r)fen eventuell auch etwas Spaß zukommen lassen möchte. 😉

    Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.