Christentum, Judentum und Israel


Nikolaus Schneider: Judentum ist die „Wurzel“ des Christentums. Foto: idea/kairospress

Die Haltung der EKD zum Judentum und zur Politik der israelischen Regierung hat der Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), präzisiert.

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Am 6. November hob er vor Journalisten bei der EKD-Synode in Magdeburg, die unverbrüchliche Verbundenheit mit dem Judentum hervor. Sie sei die Wurzel, aus der das Christentum erwachse. Jesus sei selbst Jude gewesen; deshalb werde man etwa Antisemitismus nicht tolerieren. Davon zu unterscheiden sei die Einschätzung der Politik der israelischen Regierung. Schneider kritisierte, dass sie zur Konfliktlösung oft auf Gewalt setze. Dies sei ein „schlimmer Irrweg“. Der EKD-Ratsvorsitzende wies ferner auf die unmenschliche Behandlung von Palästinensern und die Sperrmauer zu den palästinensischen Gebieten hin.

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5 Comments

  1. Fragen an die Administration:

    1.) Welchen Kriterien unterliegt ein Kommentar, dass er nicht sofort erscheinen darf, sondern irgenwann später erscheint. Offensichtlich muss mein vorheriger Kommentar erst geprüft werden. Ein anderer Kommentar, den ich kurz danach schrieb erschien sofort.

    2.) Wie kann man mit der Boardleitung direkt Kontakt aufnehmen?

    3.) Wo findet man, welche HTML Codes benutzt werden dürfen.

    Vielen Dank für eine Antwort, gerne auch an meine hinterlegte e-mail.

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    1. zu 1: Fragen zur Sicherheitsrichtlinie des Blogs werden wir nicht beantworten.
      zu 2: Über das Kontaktformular.
      zu 3: einfaches html, zur Textformatierung geht immer, bbcode funktioniert nicht.

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  2. …….die unverbrüchliche Verbundenheit!

    Welch eine infame Lüge. Luther war der größte Judenhasser aller Zeiten, zumindest hat er diesbezüglich kein Blatt vor den Mund genommen. Und selbst während der Nazizeit haben die Vorgänger von Herrn Schneider mit ihrem Judenhass nicht hinter dem Berg gehalten. Alles Lügner und Demagogen, die die Welt für blöde verkaufen. Hier nur einige Beispiele.

    „Wenn der Feind nicht innerhalb 24 Stunden unsere Friedensbedingungen annimmt, wird eine Bartholomäusnacht* veranstaltet und kein Jude verschont. Schade ist es um keinen.“ (Der evangelisch-lutherische Pfarrer Friedrich-Wilhelm Auer drängt mit diesem Brief vom 11.9.1942 an den NSDAP-Politiker Julius Streicher auf eine vorzeitige „Endlösung“ (zit. nach Björn Mensing, Pfarrer im Nationalsozialismus, Göttingen 1998, S. 209).

    Die Juden – der „Abschaum der Menschheit“
    (Zwischenüberschrift von Landesbischof Sasse in seiner Schrift „Martin Luther und die Juden – Weg mit ihnen!“, Freiburg 1938, S. 13)

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  3. Ich stelle mir hin und wieder doch die Frage: „Welcher hochgradige Vollidiot hat eigentlich die Religion(en) erfunden ?“

    Dass muß ein hochintelligenter Typ (vermutlich ein steinzeitlicher Schamane) gewesen sein, der die Mentalität seiner Mitmenschen ausnehmend gut kannte und daher sehr wohl wußte, wie man Macht über die Köpfe von unkritischen, leichtgläubigen Schafen gewinnt. Seine Methode funktioniert selbst im aufgeklärten 21. Jahrhundert immer noch mit bestem Erfolg. Ich vermute allerdings dass das 21. Jahrhundert nur versehentlich als aufgeklärt eingestuft wurde. Auf die tatsächliche Aufklärung muß die Menschheit vermutlich noch einige Jahrhunderte – hoffentlich nicht vergebens – warten müssen. Durchaus möglich, dass die Aufklärung im Kampf gegen die menschliche Dummheit letztlich unterliegt. Dessenungachtet möchte ich lieber als ein einsamer Ungläubiger leben und sterben, als mich in die große willenlose und entmündigte Herde der gottgläubigen Schafe einzureihen.

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  4. Wenn der Herr Schneider jetzt noch ein Ideechen weiter denken würde (was bei seiner Indoktrination allerdings nicht wahrscheinlich ist), könnte er vielleicht dahinter kommen, welchem ausgemachten Humbuck er sein Leben verschrieben hat. Es kann natürlich auch sein, das er das längst weiß und garnicht anderst haben möchte. Es lebt sich schließlich nicht schlecht in seinem Job. Mit Redlichkeit hätte dies allerdings recht wenig zu tun. (Aber das normalisierte die Sache ja wieder.)

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