Düsseldorfer „Halb-Hexen“ – sexuell ungeordnet


Die Düsseldorfer Stadtregierung musste sich im Laufe der letzten Woche mit der Rehabilitierung von Hexen befassen. Foto: Perfecto Insecto CC BY 2.0

Die Stadt Düsseldorf hat sich am Wochenende mit der Rehabilitierung von zwei im Jahre 1738 als Hexen hingerichteten Frauen befasst. 273 Jahre nach ihrer Verbrennung auf dem Scheiterhaufen behandelte der städtische Beschwerdeausschuss eine Eingabe von Andreas Vogt. Darin hatte sich Vogt für die öffentliche Rehabilitierung der beiden Frauen eingesetzt.

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Vogt selbst ist Mitglied des Kostümvereins „Düsselhexen“: Dieser kümmert sich zum einen um die Aufarbeitung der Hexenprozesse, zum anderen ist er maßgeblich an der Durchführung der Walpurgisnacht beteiligt, die jedes Jahr in der Stadt Wernigerode im Harz veranstaltet wird, und den Hexenkult salonfähig macht.

Zur Historie des Düsseldorfer Falls: Das damalige Schöffengericht hatte 1738 die 16-jährige Helena Curtens und die 47-jährige Agnes Olmans aus dem Stadtteil Gerresheim zum Tode verurteilt. Sie wurden auf dem Düsseldorfer Galgenberg bei lebendigem Leibe verbrannt.

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