Päpste: Pornokratie, Mord an Konkurrenten, Prozess gegen Leichen


Quelle: buecher.de

Päpste, wie sie nicht sein sollten
Pornokratie, Mord an Konkurrenten, Prozess gegen Leichen: Die Oberhäupter der katholischen Kirche nahmen es mit den zehn Geboten nicht immer ganz genau. Stefan Kuzmany sucht in seinem Buch „Das können Sie glauben!“ nach der besten Religion – und findet üble Sünder auf dem Heiligen Stuhl.

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Stephan VI., der ab Mai 896 für nur etwa ein Jahr regierte, ließ seinen verhassten Vorvorgänger Formosus exhumieren, um dessen Leichnam den Prozess zu machen. Die Gründe für diesen als Leichensynode bekannten Prozess sind einigermaßen verworren. Kurz gesagt ging es darum, dass Stephan VI. sich gegen den Vorwurf wehren wollte, nicht rechtmäßig Papst, also Bischof von Rom, geworden zu sein, weil er vorher schon Bischof von Anagni gewesen sei. Der Wechsel von einem Bischofsamt (die sogenannte Translation) zum anderen aus Ehrgeiz war jedoch verboten.

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