Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Ach du heiliges Spaghetti-Monster! 😀
[…]Punk-Ikone Nina Hagen (56) lebt im Zölibat. «Ich möchte nicht mehr einem Mann gefallen müssen», sagte Hagen der «Bild»-Zeitung vom Freitag. «Eine körperliche Mann-Frau-Beziehung will ich nicht mehr.» Vor dem Älterwerden fürchtet sich die Sängerin nicht. «In einem alten Gesicht steckt doch mehr Schönheit als in einem jungen. Frauen, die nur an sich rumschnippeln lassen, finde ich peinlich.» Hagen, die sich 2009 taufen ließ, sieht sich stets mit Gott verbunden. «Wann immer ich es schaffe, gehe ich sonntags in die Kirche.»[…]

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Humanistische Akademie Berlin: „Barmherzigkeit und Menschenwürde“

Quelle: hpd.de

Der vierte Band der Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Berlin ist erschienen. Darin geht es um Selbstbestimmung, Sterbekultur und Spiritualität. In welchem Zusammenhang diese Begriffe mit dem weltlichen Humanismus stehen, darüber sprach hpd mit Herausgeber und Akademie-Direktor Horst Groschopp.

Von Martin BauerHumanistischer Pressedienst

hpd: Das Buch heißt „Barmherzigkeit und Menschenwürde“. Den Begriff der „Barmherzigkeit“ werden die meisten Leser eher dem Christentum zuordnen als dem weltlichen Humanismus …

Horst Groschopp: Das steht bewusst provozierend im Titel, weil es zur Menschenwürde dazugehört. Als ich im Frühjahr diesen Jahres katholischen Weltanschauungsbeauftragten die neueren Befunde der Humanismusforschung vortrug, erweckte genau die „Vereinnahmung“ des, wie sie meinten, „eigentlich ihnen gehörenden“ Begriffs, einiges Erstaunen, also die „Barmherzigkeit“, nicht die Rede vom weißen Schimmel des „weltlichen Humanismus“.

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Axel Meyer: Evolution – Die Entstehung des Lebens

Warum haben wir fünf Finger? Warum werden Bakterien resistent gegen Antibiotika? Und ist Intelligenz wirklich vererbbar?

ZEIT Akademie

Im ZEIT Akademie-Seminar Evolution führt der international renommierte Evolutionsbiologe Prof. Dr. Axel Meyer in die Wissenschaft von der Entstehung des Lebens und der Arten ein. Er erzählt ihre Geschichte und verdeutlicht ihre Relevanz für unser heutiges Leben.

DVD I
Lektion 1: Was ist Evolution?
Lektion 2: Wie hat Darwin unser Weltbild verändert?
Lektion 3: Natürliche Selektion – Welche Rolle spielt der Zufall?
Lektion 4: Adaptation – Die Kunst der Anpassung

DVD III
Lektion 9: Verwandtschaftsselektion – Mit wem teile ich meine Gene?
Lektion 10: Stammbäume und Klassifikation:
Eine Zeitreise durch die Evolution.
Lektion 11: Artenkonzepte – Was ist eigentlich eine Art?

Bischof Müller: „Tod der Ökumene“

Gerhard L. Müller links im Bild

Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller wirft im PNP-Interview Vertretern der evangelischen Kirche einen „antikatholischen Tonfall“ vor. Manche Äußerungen zum Papstbesuch seien „unqualifiziert und polemisch“.

Von Karl BirkenseerPassauer Neue Presse

Knapp zwei Monate nach dem Papst-Besuch in Deutschland zieht die evangelische Kirche eine ernüchternde ökumenische Bilanz. Das Treffen in Erfurt sei „ohne Impulse“ geblieben, hieß es am Wochenende auf der EKD-Synode in Magdeburg, und auch vorher gab es eine Reihe sehr negativer Einschätzungen. Wie erklären Sie sich die Vehemenz der Enttäuschung?

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Bushido: Bambi für den Rapper

Bushido im Film "Zeiten ändern dich" Foto: Constantin-Film

Dem Rapper Bushido soll am heutigen Donnerstag ein Bambi in der Kategorie Integration verliehen werden. Frauenrechtler, Schwulen- und Lesbenverbände und auch die Politik protestieren lautstark gegen die Auszeichnung.

pro Medienmagazin

Der Mediengigant „Hubert Burda Media“ verlegt in Deutschland nicht nur Dutzende Zeitschriften, darunter die „Bunte“, „Focus“ oder der „Playboy“, er ist zudem an diversen Radio- und TV-Sendern beteiligt. Alljährlich vergibt der Konzern auch den Medien- und Fernsehpreis „Bambi“. Am heutigen Abend soll im hessischen Wiesbaden der Rapper Bushido mit der Trophäe für seinen Integrations-Einsatz geehrt werden. „Der in Bonn geborene und in Berlin aufgewachsene Deutsch-Tunesier richtet seinen Appell für ein respektvolles Miteinander an seine Fans ebenso wie an Politik und Öffentlichkeit. Er leistet einen wertvollen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis sozialer Gruppen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln“, teilt das Medien-Unternehmen zur Begründung mit. Die Jury betont, Bushido sei ein „hervorragendes Beispiel für gelungene Integration“. Bushido setze sich gegen Gewalt und für ein respektvolles Miteinander in einer multikulturellen Gesellschaft ein.

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Der CDU-Parteivorstand und das ‚C‘ – wie Bullshit

Quelle: wikipedia

Angela Merkel hatte den CDU-Vorstandsmitgliedern Hausaufgaben gegeben: sie wollte persönliche Aufsätze sehen, das Thema war das „C“ im Parteinamen.

Von Volker Resing kath.net

Die Hausaufgabe der Parteivorsitzenden für ihre Vorstandsmitglieder war keine einfache. Bekenntnisse zum hohen «C» im Parteinamen mussten die gut 50 Mitglieder im höchsten Parteigremium abliefern. Persönliche Aufsätze wollte Angela Merkel sehen. Die Profildebatte, die in den zurückliegenden Monaten mal wieder in der Öffentlichkeit tobte, sollten die CDU-Spitzen nicht den Altvorderen wie den ehemaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel und Bernhard Vogel überlassen. Deswegen war nun Kreativität gefragt – und etwas politische Lyrik.

Zum CDU-Parteitag kommende Woche in Leipzig liegt nun ein buntes christliches Lesebuch vor. Merkel geht mit gutem Beispiel voran, aber auch Bundestagspräsident Norbert Lammert und die CDU-Ministerpräsidenten haben die gewünschten Besinnungstexte verfasst. Alle ihre CDU-Minister hat die Kanzlerin zum Texten verpflichtet. Manch einem fällt es schwer, das «C» ganz persönlich zu begründen. Das ist auch nicht die Stärke der Kanzlerin. Immerhin schreibt sie: «Ich kann und mag meine politische Tätigkeit nicht von meiner christlichen Grundhaltung trennen.»

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Kirchenredakteur ist einflussreicher als Bischof

Kirche und Medien müssen keine Gegner sein: Von einer guten Kommunikation zwischen beiden Parteien hängt das Bild ab, dass sich viele Deutsch von der Kirche machen. Foto: Mark Essner, by-nc-nd

Journalisten, die über kirchliche Themen berichten, haben mehr Einfluss auf das Bild der Kirche in der Öffentlichkeit als deren geistliche Repräsentanten. Beim Symposium der „Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands“ (GKP) diskutierten darüber unter anderem Alexander Kissler und Alexander Görlach.

pro Medienmagazin

Da weite Teile der Gesellschaft oftmals nicht mehr aus „erster Hand“, also durch Amtsträger, mit ihrer Glaubensgemeinschaft in Berührung kommen, sondern durch die „zweite Hand“ der Medien, kommt Kirchenjournalisten eine besondere Verantwortung zu. Das schreibt der Politologe Andreas Püttmann auf dem Portal „kath.net“ über das Symposium der GKP in Bonn. „Insofern kommt dem Kirchenbild und Selbstverständnis katholischer Journalisten in säkularen wie kircheneigenen Medien eine Schlüsselrolle für christlichen Glauben und kirchliches Leben zu.“

Kirchliche Institutionen sollten die Medienarbeit als einen „Augapfel“ von größter Wichtigkeit begreifen, denn: „Wer bei einem großen Sender oder Printmedium die Kirchenberichterstattung leitet, dürfte mehr Einfluss in der Kirche ausüben als mancher Bischof“, stellt Püttmann fest.

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