Bushido: Bambi für den Rapper


Bushido im Film "Zeiten ändern dich" Foto: Constantin-Film

Dem Rapper Bushido soll am heutigen Donnerstag ein Bambi in der Kategorie Integration verliehen werden. Frauenrechtler, Schwulen- und Lesbenverbände und auch die Politik protestieren lautstark gegen die Auszeichnung.

pro Medienmagazin

Der Mediengigant „Hubert Burda Media“ verlegt in Deutschland nicht nur Dutzende Zeitschriften, darunter die „Bunte“, „Focus“ oder der „Playboy“, er ist zudem an diversen Radio- und TV-Sendern beteiligt. Alljährlich vergibt der Konzern auch den Medien- und Fernsehpreis „Bambi“. Am heutigen Abend soll im hessischen Wiesbaden der Rapper Bushido mit der Trophäe für seinen Integrations-Einsatz geehrt werden. „Der in Bonn geborene und in Berlin aufgewachsene Deutsch-Tunesier richtet seinen Appell für ein respektvolles Miteinander an seine Fans ebenso wie an Politik und Öffentlichkeit. Er leistet einen wertvollen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis sozialer Gruppen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln“, teilt das Medien-Unternehmen zur Begründung mit. Die Jury betont, Bushido sei ein „hervorragendes Beispiel für gelungene Integration“. Bushido setze sich gegen Gewalt und für ein respektvolles Miteinander in einer multikulturellen Gesellschaft ein.

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4 Comments

  1. Integrationspreis für Pierre Vogel / das ist einen Dodo Wert
    Nein, Nein, es war nicht Pierre Vogel, sondern Bushido, dem Burda ausgerechnet einen Integrationspreis verliehen hat. Aber dann hätte es ganau so gut auch Pierre Vogel sein können. Burda hat einen Dodo verdient. Ich schlage also Burda für den nächsten Dodo vor.

    Mit freundlichen Grüßen
    Paul-H. Koop M.A.

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  2. Ich bewundere die von „Rosenstolz“ bewiesene Zivilcourage, öffentlich das zu sagen, was der kulturbewußte Teil der Menschheit über Bushido und sein Geräppe ohnehin schon längst denkt. Okay, wem’s gefällt ! Aber die Toleranz hört eben auf, wenn man mal einige der Bushido-Texte auf ihren Gehalt hin überprüft und bewertet. Ziemlicher Bullshit !

    Konsequent wäre es allerdings gewesen, wenn „Rosenstolz“ aus Protest auf den Burda-Bambi verzichtet hätte. Der oder das „Bambi“ ist doch ohnehin nichts anderes als ein (Schleuder)Preis, der nach dem Motto „Wer hat ihn noch nicht, wer möchte mal einen ?“ verteilt wird. Einfach rührend, wie einige der Bambi-Gewinner mit ihren Tränchen zu kämpfen hatten. (Ich habe nur den Trailer, aber nicht die ganze Bambi-Verleihung gesehen. Auf dem ZDF lief ja gleichzeitig Harry Potter und die Kammer des Schreckens !)

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  3. In Zeiten des Kulturrelativismus ist auch damit zu rechnen, das Adolf Hitler einen Preis bekommt. Vielleicht 2015 für das kontroverseste Buch des Jahres in kommentierter Neuveröffentlichung. Ja, eine gewisse Breitbandigkeit des Meinungsspektrums ist schon erwünscht für eine funktionierende Demokratie, die Toleranz hat aber trotzdem Grenzen, sonst wird es noch toller.

    Kinderficken ist auch ein Zeichen kultureller Vielfalt und dennoch unerwünscht.

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  4. Von BAMBI weiß man, dass es ein Hirschkalb ist. Wer oder was ist BUSHIDO ? (BULSHITO ?) Wie wichtig ist der Mann ? Wie wirkt sich rappen auf die Volkswirtschaft aus ? Was kosten Rapper, allgemein im Durchschnitt, den Steuer- und Beitragszahler ? Welche Vorbildung ist notwendig? Was sagen die Statistiken über Rapperangelegenheiten aus ? Wäre nicht auch das Bundesverdienstkreuz eine angemessene Auszeichnung für Rapper und ähnliche Bambisten ? Fragen über Fragen und nur eine Antwort: „Armes Deutschland“.

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