Der CDU-Parteivorstand und das ‚C‘ – wie Bullshit


Quelle: wikipedia

Angela Merkel hatte den CDU-Vorstandsmitgliedern Hausaufgaben gegeben: sie wollte persönliche Aufsätze sehen, das Thema war das „C“ im Parteinamen.

Von Volker Resing kath.net

Die Hausaufgabe der Parteivorsitzenden für ihre Vorstandsmitglieder war keine einfache. Bekenntnisse zum hohen «C» im Parteinamen mussten die gut 50 Mitglieder im höchsten Parteigremium abliefern. Persönliche Aufsätze wollte Angela Merkel sehen. Die Profildebatte, die in den zurückliegenden Monaten mal wieder in der Öffentlichkeit tobte, sollten die CDU-Spitzen nicht den Altvorderen wie den ehemaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel und Bernhard Vogel überlassen. Deswegen war nun Kreativität gefragt – und etwas politische Lyrik.

Zum CDU-Parteitag kommende Woche in Leipzig liegt nun ein buntes christliches Lesebuch vor. Merkel geht mit gutem Beispiel voran, aber auch Bundestagspräsident Norbert Lammert und die CDU-Ministerpräsidenten haben die gewünschten Besinnungstexte verfasst. Alle ihre CDU-Minister hat die Kanzlerin zum Texten verpflichtet. Manch einem fällt es schwer, das «C» ganz persönlich zu begründen. Das ist auch nicht die Stärke der Kanzlerin. Immerhin schreibt sie: «Ich kann und mag meine politische Tätigkeit nicht von meiner christlichen Grundhaltung trennen.»

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2 Comments

  1. „Man kann nicht zwei Herren (gleichzeitig) dienen !“
    (Matthäus 6, 24-34 (Matthäus-Evangelium)

    Wenn man Politiker ist, kann man nicht gleichzeitig auch noch Pfaffe sein ! Wenn man aber Pfaffe ist, soll man auf der Kanzel predigen, ansonsten aber – wenn’s um Politik geht – gefälligst die Klappe halten !

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