USA: Mit Humbug an die Macht


In einem Jahr wählen die Bürger der USA einen neuen Präsidenten. Oder sie bestätigen den Amtsinhaber, der indes gegenwärtig nicht die besten Aussichten zu haben scheint.

Von Francis WagnerTageblatt.lu

Der Rest der Welt kann eigentlich nur hoffen, dass der Demokrat es schaffen wird, denn von der republikanischen Rechten ist derzeit nichts Gutes zu erwarten.
In der Tat ist die Partei Abraham Lincolns unter dem Impuls der fundamentalistisch-regierungsfeindlichen „Tea Party“-Bewegung ein weiteres Stück nach rechts abgedriftet. Und zwar in Richtung der „whacky“ oder „loony right“. Der bescheuerten und beknackten Rechten. Nirgends ist das so deutlich zu sehen wie bei der zunehmend irrationalen Haltung, die eine ganze Reihe von republikanischen Präsidentschaftskandidaten in spe gegenüber den Naturwissenschaften vertreten. Die britische Fachzeitschrift New Scientist ( http://www.newscientist.com ) widmet diesem Problem den Aufmacher ihrer aktuellen Ausgabe unter dem Titel „Unscientific America – a dangerous retreat from reason“.

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