Vatikan: Frauen sind Igitt!


Bei seinem letzten Besuch in Deutschland hat Papst Benedikt XVI. klar gemacht, dass Frauen in der katholischen Kirche keine Ämter übernehmen sollen

Die Theologin Johanna Rahner hält eine stärkere Einbindung von Frauen in die katholische Kirche für eine theologisch legitime Forderung – trotz dem Wunsch des Papstes, nicht mehr darüber zu sprechen. Ein Anknüpfungspunkt sei sicher das Diakonenamt – ein Amt, dass Frauen in der Vergangenheit auch schon ausgeführt haben.

Von Kirsten DietrichDeutschlandradio Kultur

Kirsten Dietrich: Die Kirche soll Modell für das gleichwertige und partnerschaftliche Zusammenleben und Zusammenwirken von Männern und Frauen sein. Das haben die deutschen katholischen Bischöfe in einem Hirtenwort beschlossen – vor ziemlich genau 30 Jahren. Viel verändert hat sich seitdem nicht, das sagen sogar Frauen, die sich sehr prominent in der katholischen Kirche engagieren – als Laiinnen natürlich, denn höhere Ämter oder genauer Weihen sind nach wie vor den Männern vorbehalten.

Am nächsten Wochenende trifft sich das Zentralkomitee der deutschen Katholiken, das ZdK, also der Verband der Laien in der katholischen Kirche, zur Vollversammlung in Bonn-Bad Godesberg. Dort steht das Thema wieder einmal auf der Tagesordnung. Für ein partnerschaftliches Zusammenwirken von Männern und Frauen in der Kirche – unter diesem Titel wird Johanna Rahner einen Impulsvortrag halten. Johanna Rahner ist Professorin für Systematische Theologie am Institut für katholische Theologie der Universität Kassel, und ich habe sie vor der Sendung gefragt, woher sie denn die Inspiration für noch einen Anlauf zu diesem Thema nimmt.

Johanna Rahner: Ich denke, es ist die aktuelle Situation der katholischen Kirche. Gerade das letzte Jahr hat ja deutlich gemacht, dass wir fulminante strukturelle Probleme haben, und dann sind solche Fragen, wie eigentlich ein Miteinander in dieser Institution auch nach den Kriterien, wie wir in unserer normalen Lebenswelt miteinander umgehen … dass solche Fragen viel relevanter werden und natürlich jetzt ganz massiv wieder in den Vordergrund treten.

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3 Comments

  1. Frauen sind nunmal für Esoterik und Hokuspokus wesentlich empfänglicher als wir Männer. Sie können nichts dafür. Evolution lässt sich nicht einfach ausschalten.

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  2. Zum Dank sind Frauen nach wie vor die unterwürfigsten Anhänger ihrer geistigen Unterdrücker. Selbst dran Schuld !? Tip: Gehirn einschalten!

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