Vom Neonazi und Mörder zum Baptisten-Prediger


Johannes Kneifel, Bild: rtl-Regional, Brightsblog

Johannes Kneifel hat einen Menschen getötet und er war Neonazi. Er hat sich zu Christus bekehrt. Inzwischen haben ihm, dem Ex-Knacki, Eltern in einem Kindergottesdienst sogar ihre Kinder anvertraut.

kath.net

Er hat einen Menschen getötet und er war Neonazi. Jetzt steht er kurz vor dem Abschluss seines Theologiestudium und er wird baptistischer Pastor werden. Die Rede ist von Johannes Kneifel, für den eines der schönsten Erlebnisse ein Kindergottesdienst war: „Da waren Eltern, die haben mir, dem Knacki, ihre Kinder anvertraut“. Doch zwischen früher und jetzt steht die radikale Bekehrung zu Christus. Darüber erzählte er bei einem Vortrag in der Osnabrücker Katharinenkirche, wie „Welt online“ berichtet.

Kneifel hatte keine leichte Kindheit. „Meine Eltern waren schwer krank, behindert, arm, sozial isoliert“, erzählte er. In der Schule sei er Einzelgänger gewesen. Erst als er Neonazis kennenlernte, habe er sichangenommen und akzeptiert gefühlt. Er entwickelte Freude daran, sich abzugrenzen, fing an zu trinken und wurde gewalttätig. Mit sechszehn Jahren habe er jemandem nur einen Denkzettel verpassen wollen, „ich wollte ihn nicht töten“, sagte der Mörder. „Doch irgendwie ist die Lage eskaliert“.

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