Katholiban Müller: Säkularismus = Vandalismus und giftige Wolke!


Gerhard L. Müller links im Bild

Bischof Gerhard Ludwig Müller rät:Im Glauben nicht irre machen lassen
Pontifikalamt zum Abschluss der Dekanatsvisitation – Glaubensmut zeigen

Kötztinger Zeitung

[…]Mächtig erklang der Gemeinschaftschor des Dekanats, der nur zwei gemeinsame Proben hinter sich hatte, schon beim Kyrie aus der „Harmonie-Messe“, noch dazu, weil er dabei von etlichen Blasmusikern begleitet wurde. Diese imposante Seite der Kirche sah Bischof Gerhard Ludwig Müller derzeit aber selten gegeben, wie er in der Einführung erklärte.

Wie zur Zeit der Vandalen

Vielmehr sei die Katholische Kirche scheinbar auf dem Rückzug, stehe vor dem Ende. So wie zur Zeit Papst Leos des Großen, dessen Gedenktag am Donnerstag gefeiert wurde und der im 5. Jahrhundert in Rom die Kirche leitete, zu einer Zeit also, als die Vandalen Rom bedrängten und plünderten, das römische Reich vor der Auflösung stand und als es Konflikte mit der oströmischen Kirche um den richtigen, den wahren Glauben gab, besonders was Jesus als Mensch und Gott betrifft. Da habe der Papst klar gemacht, dass Jesus Christus wahrer Mensch gewesen sei und deshalb mit uns Menschen eine enge Verbindung eingegangen sei.

Diese besondere Stellung Jesu kam auch in der Lesung zum Ausdruck, vorgetragen von der Minstacher Pfarrgemeinderatssprecherin Sabine Dietz, wo verheißen wird, dass Jesus Gott bis in alle Zeiten genannt werden wird. Doch dies werde heute vielfach vergessen, meinte Bischof Gerhard Ludwig in seiner Predigt. In der Welt gehe es drunter und drüber, man wisse nicht, wie es weitergehen wird, etwa mit der Entwicklung in Nordafrika, ob der Islamismus siegt und das Christentum unterdrückt wird.

„Giftige Wolke über uns“

Doch schlimmer sei eine „giftige Wolke über uns, die sich in die Herzen der Menschen frisst“. Diese sei die säkularisierte Lebensanschauung und Lebensart, die die Meinung vertritt, dass das Leben ohne Gott möglich sei, „dass man ohne Gott, ohne Kirche, ohne die Sakramente genauso gut leben könne“. Und auch in den Medien gehe es fast nur gegen die Katholische Kirche, so dass manche Angst hätten, sich öffentlich zur Kirche zu bekennen.

Dabei gebe es so viele katholische Christen, die tagtäglich ehrenamtlich Großes leisteten, doch das werde nicht erwähnt. Doch auch zur Zeit Leos des Großen sei die Katholische Kirche von innen und außen bedroht worden. Der Glaube sei umstritten gewesen, weil die einen Jesus nur als Gott, die anderen aber auch als richtigen Menschen ansahen. Da habe Papst Leo auf dem Konzil von Chalcedon (451) das zweifache Wesen Jesu klargestellt und als katholischen Glauben durchgesetzt.“Die Ergebnisse und Formen der Wissenschaft und der Kommunikation mögen sich verändern, aber die Verbindung von Jesus Christus zu uns Menschen bleibt auf ewig bestehen“, war der Bischof zuversichtlich. „Keine Macht der Welt kann uns von der Liebe Gottes trennen.“

weiterlesen

3 Comments

  1. Man kann fast nicht glauben, mit welch´ billigen Sprüchen der Mann versucht die Affen von den Bäumen zu locken.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.