VSler, ein „kleiner Adolf“ und Geheimdienst-Spitzel, ein „hochkarätiger Neonazi“


 

Quelle: cicero.de

Verfassungsschützer war als „kleiner Adolf“ bekannt
Der Verdacht wiegt schwer. Ein Verfassungsschützer soll mindestens einen Mord am Tatort mitverfolgt haben. Jetzt heißt es: Er war schon länger als Nazi und Waffennarr bekannt.

Welt online

Der hessische Verfassungsschützer, der sich 2006 am Tatort eines Mordes in Kassel aufgehalten hat, gehörte mutmaßlich zur rechten Szene. Der Mord an einem 21-jährigen Internetcafé-Betreiber war der letzte in einer bundesweiten Serie, die mutmaßlich auf das Konto der rechten Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund geht.

Nach einer Sitzung des Parlamentarischen Gremiums des Bundestags zur Kontrolle der Geheimdienste sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann: „Dieser Mann hat eine offenkundig stark rechte Gesinnung.“

Während des Mordes anwesend gewesen?

Der Mitarbeiter des Verfassungsschutzes hatte nach damaligen Angaben den Tatort kurz vor dem Mord verlassen.

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