Staatlicher „Rechts“-Schutz? Leichtes Spiel für Neonazis

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Obama: Gegen Abtreibung – keine Staatsknete

Quelle: katholisches.de

Obama streicht katholischem Flüchtlingswerk Gelder, weil es Abtreibung ablehnt

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Das Office of Migration and Refugee Services ist eine Einrichtung der amerikanischen Bischofskonferenz, die seit 2006 dank des kapillaren Netzes der katholischen Pfarreien und Vereinigungen Flüchtlingen und Einwanderern Aufnahme und Gastfreundschaft gewährt. Neben der Flüchtlings- und Einwandererbetreuung hat die Stelle einen weiteren, damit verbundenen Arbeitsschwerpunkt. Sie ist führend in der Bekämpfung der Prostitution und des Organhandels. Vor allem Einwandererfrauen sind durch Prostitution bedroht. Viele Einwanderer bezahlen ihre Einreise in das amerikanische „Paradies“ in natura, auch mit Organen. Fast 30 Prozent aller Einwanderer und Flüchtlinge, die in die USA kommen, werden von dieser Stelle der Bischofskonferenz betreut. Aus diesem Grund und weil das Office of Migration and Refugee Services Aufgaben von öffentlichem Interesse erfüllt, die der Staat zudem so nicht imstande wäre zu erbringen, förderte die US-Regierung die Arbeit finanziell.

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Der „Codex Dresdensis“: Maya-Handschrift – „Zeitenwende“ 2012

Codex im Anthropologischen Museum in Mexiko-Stadt Quelle: abenteuer-reisebuero.de

Eine alte Maya-Handschrift sagt angeblich die „Zeitenwende“ für 2012 voraus. Das einzigartige Dokument, der „Codex Dresdensis“, sorgt allerdings nur in Esoterik-Kreisen für Aufregung.

Kleine Zeitung

In der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, befindet sich das einzige Dokument auf dem die Vermutungen über den angeblich von den Maya vorausgesagten Weltuntergang am 21. Dezember 2012 basieren. Beim sogenannten „Codex Dresdensis“ handelt es sich um eine von nur drei Maya-Handschriften, die der Zerstörungswut der spanischen Inquisitoren im 16. Jahrhundert nicht zum Opfer gefallen sind. Im Buchmuseum der Bibliothek sieht man dem ominösen Datum Ende nächsten Jahres im Gegensatz zu vielen Endzeit-Propheten aber sehr gelassen entgegen.

„Der Codex ist das Zentrum unserer Schatzkammer und gehört zu den berühmtesten Beständen unseres Hauses“, erklärt die Leiterin des Dresdner Buchmuseums, Katrin Nitzschke, im Gespräch mit der APA. Die Entstehung des sogenannten „Codex Dresdensis“ wird in etwa auf das Jahr 1250 datiert. Ihren Ursprungsort haben die 39 doppelseitig beschriebenen Blätter aus Bastfasern vermutlich im Norden der Halbinsel Yucatan im heutigen Mexiko. Die Handschrift gelangte auf unbekannten Wegen nach Wien. Dort erwarb dann 1739 der Dresdner Bibliothekar Johann Christian Götze das zu diesem Zeitpunkt noch nicht als Maya-Handschrift identifizierte Dokument auf einer Einkaufsreise von einer Privatperson. Den Namen des Verkäufers des damals als „mexikanisches Buch mit hieroglyphischen Figuren“ betitelten Dokuments vermerkte er allerdings nicht.

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Europa: Auf Religionsrecht kommen viele Neuerungen zu

Wiener Religionsrechtlerin Schinkele verweist auf starken religiösen Wandel in der Gesellschaft und die „dynamische“ Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofes

kathweb

Auf das Religionsrecht, die Religionspolitik und die Europäische Rechtssprechung kommen neue Herausforderungen zu. Davon gibt sich die Wiener Religionsrechtlerin Hon.Prof. Brigitte Schinkele überzeugt. Europa erlebe derzeit einen gravierenden Strukturwandel im Bereich des Religiösen, gekennzeichnet durch teilweise widersprüchliche Tendenzen wie Individualisierung, Pluralisierung und weitere Säkularisierung. So ergäben sich immer wieder Probleme im Zusammenhang mit der Rechtsstellung von Kirchen und Religionsgemeinschaften, insbesondere auch unter gleichheitsrechtlichen Aspekten, erläuterte Schinkele gegenüber „Kathpress“.

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ZdK-Präsident Glück fordert europäisch Debatte über Werte und Leitbilder

Alois Glück, Quelle: wikipedia

Eine einseitige Ausrichtung auf materielle Werte, ein egoistischer Anspruch auf Freiheit ohne Verantwortung und ein kurzfristiges Erfolgsdenken sind nach Überzeugung des Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, die Quellen vieler gegenwärtiger Krisen.

Presseerklärung

Dies gelte auch für die Schuldenkrise in Europa, betonte Glück vor der Herbstvollversammlung des ZdK am Freitag, dem18. November 2011. Hier zeige sich besonders drastisch ein Grundübel und eine zunehmende Selbstgefährdung der westlichen Zivilisation. „Wir geben ständig mehr aus als wir erarbeiten und einnehmen“, so der ZdK-Präsident wörtlich. „Wenn wir uns vor Augen halten, dass wir trotz Rekordeinnahmen im Staatshaushalt mit einer höheren Verschuldung für das kommende Jahr planen, haben auch wir auch keinen Grund zu deutscher Selbstgerechtigkeit.“

In diese Situation hinein sei die Eigendynamik der ökonomischen Krise, insbesondere die Verselbständigung der Finanzwirtschaft auch zum politisch kaum mehr beherrschbaren Problem geworden. Die Schuld dafür dürfe man aber nicht allein den Akteuren in den Märkten zuschieben. Die Marktkräfte hätten mit harter Klarheit und Konsequenz erzwungen, was die Politik seit Jahren nicht schafft, nämlich die Folgen der Überschuldung und die damit verbundenen Konsequenzen offengelegt. Die Herrschaft der Märkte mit dem Maßstab des augenblicklichen Nutzens und der Möglichkeit der strategischen Spekulation auf potenzielle Gewinne sei zu einem zentralen Problem des politischen Handelns und des weiteren Vertrauens in die Demokratie und die politischen Akteure geworden, warnte Glück. Er kritisierte, dass inzwischen die Rating-Agenturen die mächtigsten Bewertungsinstanzen politischer Entscheidungen sind, ohne selber eine Verantwortung zu haben.

Es sei auch nicht hinzunehmen, dass die Gewinne privatisiert und ohne eigene Risiken eingefahren würden, Verluste aber von allen anderen getragen werden müssten. Solche Situationen und Entwicklungen halte auf Dauer kein Gemeinwesen aus.

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Gott in der Bundesumwelt

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (©dapd)

Umweltminister Norbert Röttgen hält die Stimme der Kirchen für unverzichtbar

domradio.de

Es war ein Gespräch unter vier Augen: Am Freitag kamen in Köln Kardinal Meisner und Bundesumweltminister Röttgen zusammen. Über Inhalte des Treffens verrät der CDU-Politiker im domradio.de-Interview nichts. Dafür über sein Verhältnis zu Kirche, seine Partei und überkommene politische Kategorien.

domradio.de: Eine Stunde lang haben Sie mit Kardinal Meisner gesprochen – worüber?
Röttgen: Es war ein Vier-Augen-Gespräch, ein persönliches Gespräch, für das ich dankbar bin. Aber wir wollen darüber nicht kommunizieren. Ich finde es wichtig, dass es eine solche Gesprächsebene gibt: einen vertraulichen Austausch über alle möglichen Themen.

domradio.de: Wie wichtig ist für Sie generell die Stimme der Kirchen im Politik-Alltag?
Röttgen: Sie ist zunächst mal für mich als Mensch und Christ die Stimme meiner Kirche, ich bin ja Teil der Kirche. Aber ich finde es wichtig, dass die Kirche auch Teil der öffentlichen Meinungsbildung ist; dass sie hörbar ist mit dem, was ihre ganz eigene Identität und Unersetzbarkeit ausmacht. Und auch als Orientierung für die Politik. Wir sind ja in einer Zeit fundamentaler Veränderungen, die Viele auch mit Angst erfüllen. Und bei allem, was jetzt technisch notwendig ist, ist der entscheidende Punkt: Was ist unser Ideal? Was ist die Richtung? Wo wollen wir hin? Was macht uns aus? Was sind die Fundamente? Was die Werte? Ich glaube, dass gerade in diesen Zeiten das elementar ist. Und darum ist die christliche Glaubensüberzeugung ein Fundament in schwankenden Zeiten. Und die Stimme der Kirche ist unverzichtbar.

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