Islam: Früher wurde Homosexualität toleriert


Foto: picture-alliance/ dpa/EPA Heute gilt Homosexualität in der islamischen Welt als Ausweis westlichen Lebensstils und provoziert homophobe Demonstrationen, zum Beispiel in Indien (Foto)

Der Arabist Thomas Bauer sieht die Homophobie im Islam als Import aus dem Westen. Der habe im 19. Jahrhundert den „Kampf gegen unordentlichen Sex“ eingeführt.

WELT ONLINE

Die vielverbreitete Schwulenfeindlichkeit in islamischen Ländern ist nach Ansicht des Arabistikforschers Thomas Bauer ein Import aus der westlichen Welt.

Erst im 19. Jahrhundert habe der Westen den „Kampf gegen den unordentlichen Sex“ im Nahen Osten eingeführt, schreibt der Wissenschaftler vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster.

Der Islam sei mehr als 1000 Jahre lang tolerant mit Homosexuellen umgegangen. „Dass es heute in muslimischen Ländern handfeste Schwulen-Verfolgungen bis hin zu Hinrichtungen gibt, lässt sich nicht auf eine lange religiöse oder kulturelle Tradition zurückführen“, schreibt Bauer in einer Mitteilung der Hochschule.

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3 Comments

  1. Was wäre, wenn ein Homosexueller die Forderung erheben würde, alle Verfolger der Homosexualiät zu töten ? Dies nach dem Motto: Gleiches Recht für alle !? Dann wäre dieser Haßprediger im hier gezeigten Video in großer Lebensgefahr ! Allein die Gedankengänge und die Beweisführung dieses Haßpredigers belegen die Unmenschlichkeit und Absurdität dieser sogenannten Gottgläubigen.

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  2. Nein, Homosexualität wurde im Islam nie toleriert! In jedem Staat wo die Scharia geherrscht hat, wurde Homosexualität mit dem Tode bestrafft. Die Hadithen fordern auf einen Homosexuellen zu töten:

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