„Missionarischer Atheismus“ konfrontiert Christen


Das Kreuz mit den Religionen

Das lange Zeit friedliche Nebeneinander von Atheisten und Christen ist vorbei. Diese Auffassung vertrat der Professor für Systematische Theologie und theologische Gegenwartsfragen, Hans Schwarz, am 17. November in Bad Blankenburg (Thüringen).

factum

Schwarz sprach vor 110 Teilnehmern der ersten gemeinsamen Theologischen Studienkonferenz des Arbeitskreises für evangelikale Theologie (AfeT) und der Konferenz bibeltreuer Ausbildungsstätten (KBA). Sie beschäftigen sich mit Herausforderungen für die christliche Theologie in einer globalisierten Welt.

Schwarz verwies auf den britischen Evolutionsbiologen Richard Dawkins (Oxford), der einen „missionarischen Atheismus“ verbreite. Christen müssten dem Argumente entgegensetzen.

Widersprechen müsse man auch dem britischen Astrophysiker Stephen Hawking (Cambridge). Er vertrete ein Universum ohne Anfang und Ende und lasse keinen Raum für einen Schöpfer, so Schwarz.

Zugleich gebe es aber auch Ansichten christlicher Naturwissenschaftler, denen die Theologie widersprechen müsse. So versuche der US-amerikanische Physiker Frank J. Tipler (New Orleans/Bundesstaat Louisiana) in seinem Buch „Die Physik des Christentums“ die Existenz Gottes und die Auferstehung nach dem Tode physikalisch zu erklären. Gott lasse sich jedoch nicht mit den Mitteln der Physik erfassen, so Schwarz.

2 Comments

  1. »Gott lasse sich jedoch nicht mit den Mitteln der Physik erfassen, so Schwarz.«

    Das sehe ich als Ignostiker genauso.
    Mit anderen Worten, ES hat keine Auswirkungen in dieser unserer 4-dimensionalen Raumzeit.
    Daher ist es auch nicht nötig ES zu beschleiben.
    Und es ist nicht möglich daraus Gesetze abzuleiten.
    ES ist da, aber egal.

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  2. Missionarischer Atheismus ist nichts anderes als längst fälliger, natürlicher Widerstand gegen seit Jahrhunderten betriebene, blutige religiotische Missionierung und Volksverdummung !

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