Katholikentag nach Regensburg


Gerhard L. Müller links im Bild

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken hat am Wochenende in Bonn die Einladung des Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller angenommen und wird den Katholikentag 2014 in der Domstadt ausrichten. Voran gegangen sind heftige Flügelkämpfe, die den tiefen Riss im deutschen Katholizismus geradezu widerspiegeln.

Von Christian Ecklwochenblatt.de

Der Deutsche Katholikentag 2014 wird in der Domstadt stattfinden: Auf Einladung des Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller kommen am 28. Mai 2014 Laien aus ganz Deutschland zusammen, um über den Glauben und die innere Ausrichtung der Kirche zu diskutieren. Es wird fast ein Jubiläum, denn es ist der 99. Kirchentag, der in Deutschland stattfindet. Seit 30 Jahren gab es keinen Katholikentag mehr in Bayern.

Zwar war die Abstimmung mit 114 Ja- und nur 12 Nein-Stimmen mit 19 Enthaltungen relativ eindeutig, doch wurde das Votum im Vorfeld äußerst kontrovers diskutiert, wie die katholische Nachrichtenagentur KNA berichtet. Bei der Vollversammlung des ZdK in Bonn wurde vor allem das lange Zeit angespannte Verhältnis zu Bischof Gerhard Ludwig diskutiert. Doch gerade dieses spannungsvolle Verhältnis sei laut ZdK-Generalsekretär Stefan Vesper „eine Chance für uns alle“, um den Dialogprozess in der Kirche fortzusetzen.

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