Olympische Spiele in London: Extreme Religiotie im Sport


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Olympische Spiele in London: Atheisten unerwünscht?
193 Kaplane und Priester sowie ein multireligiöses Glaubenszentrum sollen die geistig-kulturellen Bedürfnisse der Sportler, Mannschaften und Helfer bei den Olympischen Spielen in London befriedigen. Nicht-Gläubige kommen im „Glaubens-Konzept“ des Organisationskomitees jedoch nicht vor.

Von Thomas HummitzschDiesseits.de

Anfang November fand eine Führung über den Olympischen Park in London statt. An dieser Führung teilgenommen haben die Führer der neun im sog. Glaubenszentrum vertretenen Religionen, d.h. von Christentum, Islam, Judentum, Hinduismus, Buddhismus, Jainismus, der Bahai-Religion, der Sikh-Religion und der zarathustrischen Religionsgemeinschaft. Sie werden vom Organisationskomitee der Olympischen Spiele in London umgarnt, um die „vielfältigsten und inklusivsten Spiele aller Zeiten“ gestalten zu können.

Dafür entsteht im olympischen Dorf eine Kathedrale der Religionen. Insgesamt 193 Kaplane und Priester der unterschiedlichen Religionen sollen während der Olympischen Spiele und der Paralympics im Sommer kommenden Jahres für den geistig-kulturellen Ausgleich der 17.000 Sportler, 200.000 Teammitglieder sowie der 20.000 freiwilligen Helfer sorgen. Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Religionen soll das Organisationskomitee in der weiteren Organisation beraten, um Glaubensfragen rechtzeitig und adäquat ins Spiel zu bringen.

Im Rahmen der Visite wurde auch ein „Glaubens-Logo“ vorgestellt, um den Gedanken der multikulturellen Toleranz nach außen zu tragen. Der Cheforganisator der Olympischen Spiele in London, Paul Deighton, sagte anlässlich des Treffens des Organisationskomitees mit den religiösen Führern:

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1 Comment

  1. Die Macht der vereinigten Religioten ist nun mal omnipräsent. Aber das gilt schließlich für die menschliche Dummheit auch !

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