Kristina Schröder: 15jährige, gefangen im Körper einer Frau


Jugendministerin Kristina Schröder warnte in Berlin vor einer einseitigen Konzentrierung auf den Rechtsextremismus. Nach wie vor sei auch der Islamismus ein Problem. Foto: pro

Jugendministerin Kristina Schröder hat dazu aufgerufen, den Kampf gegen den Islamismus auch angesichts einer rechtsextremistischen Bedrohung in Deutschland nicht zu vernachlässigen. Experten diskutierten am Dienstag in Berlin über Ursachen für die Radikalisierung junger Menschen und suchten nach Präventionsmöglichkeiten.

pro Medienmagazin

Der Kampf für Demokratie dürfe keine konjunkturelle Frage sein, erklärte Kristina Schröder angesichts der anhaltenden Debatte um Rechtsextremismus in Deutschland. Auch in diesen Zeiten solle der Kampf gegen den Islamismus nicht vernachlässigt werden, denn „Rechtsextremismus ist nur die Spitze des Eisberges“. Alltägliche Diskriminierungen und Anfeindungen, mit denen sich Muslime auseinandersetzen müssten, führten zu Ausgrenzungserfahrungen. Schröder rief dazu auf, gemeinsam zu verhindern, dass Jugendliche in den muslimischen Extremismus abdrifteten. Unter dem Motto „‚Islamismus‘: Perspektiven – Positionen – Prävention“ hatte die „Konrad-Adenauer-Stiftung“ Experten und Interessierte zum Austausch eingeladen.



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