Evangelikale Sicht auf Helmut Schmidt: ungehobelt, arrogant und überbewertet


Wird Altbundeskanzler Helmut Schmidt wirklich überbewertet? Foto: Foto: Ole Reißmann

„Der in (fast) allen Medien gerühmte Ex-Kanzler Helmut Schmidt ist ungehobelt, arrogant und überbewertet.“ Zu diesem Schluss kommt der Personalberater und Ex-Journalist Thorsten Alsleben in einem Gastbeitrag im Christlichen Medienmagazins pro.

Medienmagazin pro

In einem Kommentar der „Zeit“ habe Schmidt die Menschheit in die drei Kategorien „normale Menschen“, Menschen mit „krimineller Ader“ und als Steigerung „Investmentbanker und Fondsmanager“ eingeteilt. Eine solche Pauschalverurteilung, sei, bei aller berechtigten Kritik an den Managern, eines differenzierten und auf dem Boden des Grundgesetzes stehenden (Ex-)Vertreters eines Verfassungsorgans nicht würdig.

„Die Überhöhung von Helmut Schmidt durch die Medien, aber letztlich auch durch ihn selbst, mag auch in seiner selbst postulierten Gottesdistanz liegen“, schreibt Alsleben. Wer über sich niemanden akzeptiere, sei anfällig dafür, sich selbst zu wichtig zu nehmen. Schmidts Versuche, die Bedeutung des Christlichen zu relativieren, wirkten emotional und ideologisch so getrieben, dass er seine allseits gerühmte intellektuelle Schärfe erkennbar verliere.

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4 Gedanken zu “Evangelikale Sicht auf Helmut Schmidt: ungehobelt, arrogant und überbewertet

  1. Sospetto

    @Nichelmann,
    bei dem Gedanken, dass Du dieses Geschwurbel wirklich ernst nimmst wird mir ganz übel. Das lässt sich ja nicht mal rund lesen – geschweige denn verstehen. Stell Dir mal vor, dass es diesen HERRN nicht gibt, dann hast Du Dein Leben ganz umsonst einer Lüge gewidmet. Die Wahrscheinlichkeit, dass es so etwas wie einen Schöpfler gibt, ist ein Vielfaches kleiner als ein Universum, das den Naturgesetzen folgt.
    Mein Beileid ist mit Dir.

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  2. Nichelmann

    Hochmut kommt vor dem Fall.

    Psalm 12
    Klage über die Macht der Bösen
    1 „Ein Psalm Davids, vorzusingen, auf acht Saiten.“
    2 Hilf, HERR! Die Heiligen haben abgenommen, und gläubig sind wenige unter den Menschenkindern.
    3 Einer redet mit dem andern Lug und Trug, sie heucheln und reden aus zwiespältigem Herzen.
    4 Der HERR wolle ausrotten alle Heuchelei und die Zunge, die hoffärtig redet,
    5 die da sagen: »Durch unsere Zunge sind wir mächtig, uns gebührt zu reden! Wer ist unser Herr?«
    6 »Weil die Elenden Gewalt leiden und die Armen seufzen, will ich jetzt aufstehen«, spricht der HERR, »ich will Hilfe schaffen dem, der sich danach sehnt.«
    7 Die Worte des HERRN sind lauter wie Silber, im Tiegel geschmolzen, geläutert siebenmal.
    8 Du, HERR, wollest sie bewahren und uns behüten vor diesem Geschlecht ewiglich!
    9 Denn Gottlose gehen allenthalben einher, weil Gemeinheit herrscht unter den Menschenkindern.

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  3. Bengel

    Wer ist Herr Schmidt? Er ist auch nur ein Mensch, nicht mehr und nicht weniger.
    Es wird Zeit des Wandels in eine andere Richtung.
    Ich wünsche mir, daß die jungen Menschen es teils wieder wenden,
    den Alten manchmal den Marsch blasen und für sich selbst auch kämpfen. Aber der entsprechenden Achtung vor ihren Eltern und älteren
    Mitmenschen. Denn ohne sie hätte diese Generation nicht das was sie hat. Das aber nicht alles im Leben alleine ist.

    Und sich nicht alles kaputt machen lassen, von nur einer kleinen vollkommen eingebildeten mittleren Hand voll Menschen, die ihr Leben mit religiösen Zynismus begleitet versehen, und denen das Schicksal anderer so vollkommen am Popo vorbeigeht.

    Insoweit, wir können nur den Wandel erreichen, wenn wir uns wehren gegen Ungerechtigkeit auf friedlichem Wege, und vielem den Nährboden entziehen,
    in dem wir nicht alles annehmen was geboten wird.

    Und wir sollten auch aus Liebe handeln, nicht nur aus Gewinnstreben des Profits wegen, denn wir nehmen alle nichts mit, außer dem was und wie wir uns hier betragen haben. Und das sollte besser ausfallen als alles was derzeit ist.

    Auch ein Schmidt oder der Pabst oder Merkozy oder sonst wer sind das: „Auch ein Kaiser geht zu Fuß dort hin, wo wir alle zu Fuß hin gehen, und darf bei Bedarf, den seinigen Allerwertesten selber reinigen.“ Und ich darf VERSICHERN, dass das ganz SICHER ist. SICHERER wie jede VERSICHERUNG. auf dieser Erde.
    Vollkommen ist niemand, doch viele bilden sich das ein, in ihrer verhaltensgestörten Arroganz…..
    Ich
    schreibe bewußt, nur ein liebevolles wertschätzendes Miteinander und Handeln wird wieder ändern.

    “Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.
    Khalil Gibran.
    Herzliche Grüße.

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  4. Rolo

    Kann das mit der „Überhöhung“ eventuell auch auf den Papst o.ä. „Größen“ zutreffen? Oder schützt die, ihre selbst postulierte Gottesnähe?
    Herr Schmidt hat übrigens die vierte Kategorie vergessen. Die Religioten.

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