Gott in der Psychotherapie


Streitgespräch zwischen Tilmann Moser und Martin Grabe (v.l.): Ist der christliche Glaube heilsam?. Foto: idea/Bannach

Welche Rolle spielt Gott in der Psychotherapie? Macht der christliche Glaube krank oder ist er heilsam? Darüber diskutierten zwei Experten in einem Streitgespräch der Evangelischen Nachrichtenagentur idea: der Psychotherapeut Tilmann Moser (Freiburg/Breisgau) und der Chefarzt an der Klinik Hohe Mark, Martin Grabe (Oberursel bei Frankfurt/Main).

idea.de

Moser zufolge gibt es immer wieder Patienten, die nach Gott suchen oder gravierend unter ihrem Gottesbild leiden. Er frage in Therapiegesprächen seine Patienten deshalb immer relativ schnell, ob sie „eine Biographie mit Gott“ haben. Meist werde ein ängstigendes Gottesbild schon sehr früh in der Kindheit entwickelt. Er selbst habe als Kind den Satz „Gott sieht alles – auch deine Gedanken“ als schlimme Drohung empfunden. Zudem forderten Gottes Gebote mehr, als man erfüllen könne. In seinem 1976 erschienenen Buch „Gottesvergiftung“ habe er Gott den Abschied erklärt, so Moser: „Gott lässt mich in Ruhe und ich ihn.“ Allerdings halte er Gott in der Therapie mit seinen Patienten parat, damit diese prüfen können, ob sie eine positive Gottesbeziehung entwickeln können. Für viele Menschen sei Gott „eine wuchtige Größe“. Der Glaube an ihn könne Trost, Geborgenheit und eine gewisse Furchtlosigkeit geben. Dies erhalte man aber auch aus anderen Quellen.

weiterlesen

3 Comments

  1. Nicht so sehr der Glaube ist krank, sondern die Menschen die ihn ausüben.

    Durch externe Stimulierung bestimmter Gehirnareale sind religiöse Phantasien erzeugbar. Paranoider Wahn meistert fiktive Gefahren im Paradies, Hölle und Dämonen. Gläubige sind obrigkeitshörig, ihr schwarz weiß Denkschema ist zwar manipulierbar aber zu inflexibel abweichende Positionen zu analysieren und Kritik zu verstehen. Glaube ist die logische Ursache schwacher Kritikfähigkeit und nicht dessen Folge. Die Anstifter bleiben unbehelligt, die RKK deckt deren Machtorgien und nennt es Liebe, Wahrheit, christliche Moral und Ethik.

    Rassismus ist der übelste Aspekt aller Religionen. Zweifler werden erschlagen, verbrannt, versklavt, vergewaltigt, gequält, missioniert, ihnen wird die Ehe verweigert, der Job gekündigt, an den Pranger gestellt, gesteinigt usw. Die Menschenrechte der UN-Erklärung von 1948 werden von dern RKK abgelehnt, trotzdem feiert sie in Doppelmoral ihre spezielle Form der Menschenrechte und diskriminiert nach Geschlecht, Glauben, Denken, Handeln und Lebensweise. Nur Katholiken kennen den Pfad der Tugend, arme Sünder wie etwa Adolf Hitler und Adolf Eichmann sind nach Kardinal Antonio Caggiano ihre Taten zu vergeben. In den Kirchen und Sekten finden sich fast nur Fanatiker, Irre, Kriminelle, Geisteskranke und psychisch Gestörte, die als Unsterbliche, All-Wissende, Retter der Nation oder von Gott Auserwählte auftreten, was als Religion jeden frei denkenden Menschen bedroht.

    Der gläubige Christ mordet, schändet, raubt, brandschatzt, stiehlt, lügt und diskriminiert auf höheren göttlichen Befehl ohne eigene Moral, er kann ja nichts dafür und hat generell keine Ahnung von demn absurden Quatsch geschrieben in seinem „Heiligen Buch“. Der christliche Gott ist soziopathisch paranoid als Ausdruck der Allmacht mit über 35 Mio. Toten in der von ihm selber diktierten Bibel manifestiert in 1035 Absurditäten, 854 Gräueltaten, 377 Widersprüche, 1094 Ungerechtigkeiten und 539 Belege der Intoleranz. Die Sekten haben gleiche sexuelle Widerlichkeiten, die religiöse Sexuallehre ist psychopathologisch krank.

    Gefällt mir

  2. Ich vermag nicht zu beurteilen, ob der christliche Glaube krank macht, da ich ja zum Glück nicht mit diesem Virus behaftet bin. Aber eines weiß ich ganz sicher: Der christliche Glaube ist krank !

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.