Judgment Day: Intelligent Design On Trial – (creationism vs evolution)

In this award winning documentary, NOVA captures the turmoil that tore apart the community of Dover, Pennsylvania in one of the latest battles over teaching evolution in public schools. Featuring trial reenactments based on court transcripts and interviews with key participants, including expert scientists and Dover parents, teachers, and town officials, „Judgment Day: Intelligent Design on Trial“ follows the celebrated federal case of Kitzmiller v. Dover School District.

Chef-Exorzist Amorth : Yoga ist „teuflisch“ und „In Harry Potter handelt der Teufel“

Quelle: katholisches.info

„Der Teufel ist stets versteckt“ – offenbar auch in fernöstlichen Entspannungsübungen. Pater Amorth hat auch etwas gegen Harry Potter.

Kurier

Pater Gabriele Amorth ist 86 Jahre alt und hat einen wichtigen Job in der katholischen Kirche: Er fungiert als Chef-Exorzist der Diözese Rom. Bei ihm steckt der Teufel nicht nur im Detail, sondern auch in der indischen Yoga-Lehre: „Yoga zu betreiben, ist teuflisch. Man denkt, es führt zu Entspannung, doch es führt zum Hinduismus. Alle orientalischen Religionen basieren auf den falschen Glauben der Reinkarnation“, so Amorth.

„Der Teufel ist stets versteckt, so dass niemand an seine Existenz glaubt. Er kennt jeden einzelnen von uns, seine Tendenzen zum Bösen und zum Guten und weckt Verführungen“, meinte Amorth. Er warnte die Jugendlichen auch vor Discobesuchen. „Dort stößt man meist auf Alkohol, Drogen, Sex und satanistische Sekten“, so Amorth.

Italiens Yoga-Verbände ließen angesichts der drastischen Worte des Paters von der Entspannung ab und wehrten sich: „Yoga ist weder eine Religion, noch eine spirituelle Praktik. Yoga ist eine innerliche Suche, die zur Freiheit führt“, sagte die Gründerin der Mediterranen Yoga-Föderation, Vanda Vanni.

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Kreationismus in Europa

Vergangene Woche fand an der Universität Gent, Belgien, ein internationaler Workshop zum Thema „The history of creationism in Europe“ statt. Prof. Ulrich Kutschera war einer der Redner und berichtete über die „unakzeptable kreationistische Unterwanderung des Biologieunterrichts“ in Deutschland, der bundesweit rund 33.000 Schüler ausgesetzt sind. Der hpd befragte den Evolutionsbiologen zu diesem Meeting.

Humanistischer Pressedienst

hpd: Herr Prof. Kutschera, was ist Kreationismus?

Ulrich Kutschera: Wir verstehen darunter einen wörtlich verstandenen, auf biologische Phänomene übertragenen biblischen Schöpfungsglauben, der in der Regel von christlichen Fundamentalisten vertreten wird, aber es gibt auch kreationistische Vereinigungen in anderen Religionen. Weiterhin könnte man darüber diskutieren, ob nicht auch unsere beiden Amtskirchen, insbesondere der amtierende Papst, kreationistisches Gedankengut verbreiten.

hpd: Bleiben wir beim Bibel-Glauben. Sie waren in Gent mit dem Vortrag „Creationism in Germany and the Basic Types of Life“ vertreten. Wie haben Sie die aktuelle Situation in Deutschland dargestellt?

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Heilungswunder-Bullshit am laufenden Band: Johann Evangelist Wagner

Quelle: amazon.com

Ärzte prüfen Heilungswunder
Noch ist offen, ob Johann Evangelist Wagner selig gesprochen werden kann

Von Yvonne Salvamoser Augsburger Allgemeine

Dillingen Sr. Getraud Feihl wartet auf Nachricht aus Rom. Denn dort, bei der Kongregation für Selig- und Heiligsprechungsverfahren, liegen die Unterlagen zu einem Wunder, das Johann Evangelist Wagner zugeschrieben wird. „Da ist Geduld angesagt“, erklärt die Dillinger Franziskanerin und lächelt.

Ein kleines Team aus hochkarätigen Ärzten, vom Vatikan bestellt, prüfe im Moment unabhängig voneinander die wundersame Gebetserhörung. 1926 soll eine junge Frau von einer lebensbedrohlichen Krankheit geheilt worden sein, nachdem sie sich betend auf das Grab von J. E. Wagner, dessen 125. Todestags man heuer gedenkt, gelegt hatte.

Als Wertschätzung Johann Evangelist Wagner gegenüber, liegt Sr. Gertraud die Anerkennung des Wunders, die die Voraussetzung für die Seligsprechung ist, sehr am Herzen: „Wir brauchen ein Vorbild für unseren Glauben und unsere Arbeit.“ Schließlich habe Regens Wagner nicht nur einen Blick für die Not anderer bewiesen, sondern auch angepackt und sich für die Würde von Menschen mit Behinderung eingesetzt. „Es war gelebtes Evangelium“, sagt die Ordensschwester.

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Organspende: Was sagen Muslime und Juden dazu

"Die Entnahme eines Organs aus dem Körper eines Menschen und seine Verpflanzung in den Körper eines anderen Menschen ist eine erlaubte lobenswerte Handlung und wohltätige Hilfeleistung." (Zentralrat der Muslime) Foto: iStockphoto/MaryLB

Dass die christlichen Kirchen für die Organspende sind, ist vielleicht bekannt. Wie aber stehen die Dinge in der jüdischen und islamischen Welt? Die Meinungen von Juden und Muslimen zum Thema Organspende sind gar nicht so verschieden: Grundsätzlich befürworten beide Glaubensrichtungen die Spende. Aber es gibt auch abweichende Haltungen.

Von Martin Rotheevangelisch.de

Für Christen ist eine Organspende ein Akt der Nächstenliebe. Wie aber stehen Muslime und Juden zum Thema? Dem Judentum zufolge hat der Mensch seinen Leib von Gott nur geliehen bekommen. Er darf den eigenen Körper also nicht willentlich verletzen oder freiwillig in Gefahr bringen. Auch müssen Juden die Integrität eines toten Körpers wahren. Doch dieses Prinzip kann nach jüdischer Auffassung relativiert werden, wenn es mit dem göttlichen Gebot kollidiert, wonach menschliches Leben zu erhalten und zu retten ist.

In diesem Sinne entschied Israels Oberrabbinat 1987, dass es nicht gegen die Halacha, das jüdische Religionsgesetz, verstößt, wenn einem freiwilligen Spender direkt nach dessen Tod Organe entnommen werden. Dies sei aber nur dann erlaubt, wenn keine Profite aus dem Körper entstehen und der Leichnam mit Respekt behandelt wird.

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Alfred Biolek: Zu wenig christliche Werte im Fernsehen

Quelle: wikipedia

Früherer TV-Showmaster beklagt fehlende christliche Werte im Fernsehen. „Über das Religiöse habe ich gelernt, auch an andere Menschen und deren Wohlergehen zu denken“

kath.net

Alfred Biolek (77), früherer TV-Showmaster, beklagt fehlende christliche Werte im Fernsehen. Das Medium sei zwar nicht anti-christlich, «aber es fehlen christliche Gedanken, wie man mit anderen Menschen umgeht. Viel wichtiger ist mittlerweile das Kommerzielle und die Einschaltquote», sagte Biolek in einem Interview der Stuttgarter Redaktion KiP (Katholische Kirche im Privatfunk) über die sogenannten Castingshows von Dieter Bohlen und Heidi Klum. «Ich hatte das Glück, in einer Zeit Fernsehen machen zu dürfen, als es die Privatsender in diesem Umfang noch nicht gab. Wir haben mehr für den einzelnen Zuschauer gearbeitet als für die Masse.»

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Es darf keine Diskriminierung Homosexueller geben

Johannes Stockmeier, Quelle: idea.de

Soll die Diakonie zwei theologisch evangelikal ausgerichtete Organisationen ausschließen? Dafür macht sich der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Volker Beck, stark. Er wandte sich in einem Brief an den Präsidenten des Diakonischen Werks der EKD, Johannes Stockmeier (Berlin). Der Vorstoß des prominenten Grünen richtet sich gegen die ökumenische Kommunität „Offensive Junger Christen“ (OJC/Reichelsheim im Odenwald) und den evangelischen Fachverband für Sexualethik und Seelsorge Weißes Kreuz (Ahnatal bei Kassel).

idea.de

In dem Brief fordert Beck die Diakonie auf, die Zusammenarbeit mit beiden Fachverbänden zu beenden. Die von diesen Organisationen „propagierten Therapien zur vermeintlichen Heilung von Schwulen und Lesben sind höchstgradig gefährlich“, schreibt Beck auf seiner Internetseite. Schwere Depressionen, zentrale Selbstwertprobleme bis hin zur Selbsttötung seien häufig die Folge. „Seelsorge sieht anders aus“, so Beck. Die Diakonie dürfe derartige Praktiken unter ihrem Dach nicht dulden. Sonst stehe „der gute Ruf ihrer fachlich herausragenden Arbeit auf dem Spiel“.

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