GBS-Beirat: Hamed Abdel-Samad kommt!


Quelle: schda.files.wordpress.com

OBERWESEL. (hpd/gbs) Während der deutscharabische Islam- und Nahostexperte Hamed Abdel-Samad neu in den Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung aufgenommen wurde, hat der Sozialphilosoph Norbert Hoerster die Stiftung verlassen. Die Gründe für seinen Austritt hatte Hoerster am vergangenen Samstag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung dargelegt. Nun äußerte sich gbs-Sprecher Michael Schmidt-Salomon zu den personellen Änderungen im Stiftungsbeirat.

Humanistischer Pressedienst

„Wir freuen uns sehr, mit Hamed Abdel-Samad einen der profiliertesten Islamkritiker und Nahost-Experten der Gegenwart in unseren Reihen begrüßen zu dürfen“, erklärte Stiftungssprecher Michael Schmidt-Salomon am heutigen Montagmorgen am Stiftungssitz in Oberwesel. Abdel-Samad habe durch seine Bücher „Abschied vom Himmel“, „Der Untergang der islamischen Welt“ und „Krieg oder Frieden – Die arabische Revolution und die Zukunft des Westens“ nicht nur wegweisende Analysen vorgelegt, sondern auch großen Mut bewiesen.

Die Fatwa, die gegen ihn nach der Veröffentlichung seines ersten Buchs ausgesprochen wurde, hätte viele Autoren sicherlich eingeschüchtert, Abdel-Samad habe sich jedoch nicht von seinem Weg abbringen lassen: „Hamed Abdel-Samad spricht Klartext – auch da, wo andere aus Angst oder Opportunismus einknicken. Dabei zeichnet er sich nicht nur durch enorme Sachkenntnis aus, sondern auch durch großes Einfühlungsvermögen. Er weiß, wie Fundamentalisten ticken, da er früher selbst dem Fundamentalismus zuneigte und erst allmählich in einem langen, schmerzlichen Emanzipationsprozess ‚vom Glauben zum Wissen konvertierte‘. Darüber hinaus besitzt Hamed, wie er unter anderem in der Sendereihe ‚Entweder Broder‘ bewies, einen wunderbaren Sinn für Humor. Eine idealere Besetzung für den Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung kann man sich gar nicht vorstellen.“

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PI-news (15. Feb 2010): „… Wir haben Hamed Abdel-Samad als engagierten und glaubwürdigen Menschen erlebt, der mit seinen Überlegungen und Lösungsansätzen dazu beitragen möchte, den gordischen Knoten zwischen dem Islam und der westlichen Welt zu lösen. In der Unterhaltung nach dem Ende der Veranstaltung erschien uns der Ägypter zudem als sympathischer und aufgeschlossener Mensch. Er wertete die Arbeit von „Politically Incorrect“ übrigens auch als bedeutsam im Rahmen der Islamkritik. Seiner Meinung nach seien aber manche Artikel und Kommentare zu reißerisch. Damit würde man einige potentielle Verbündete, die PI ansonsten wohlwollend betrachteten, abschrecken.“

11 Comments

  1. Es gibt so viele Blogs in der atheistisch/humanistischen Szene, die sich der Islamophobie widmen, wir gehören nicht dazu und wir sind somit eine Randerscheinung. Kotzt Euch doch da aus, wo Ihr erwünscht seid und hinterlasst Euren Dreck nicht hier. Der Begriff „Brights“ ist weder geschützt, noch impliziert er, dass man islamnophob sein muss, nur mal zur Erinnerung! Kritik an allen Religionen immer und in vielfältiger Form, aber sachlich und ohne Stigmatisierung von Menschengruppen, die als Muslime bezeichnet werden und unter EINEM EINHEITLICHEN BEGRIFF Islam laufen, den es gar nicht gibt. Eure Koran-Zitate könnt Ihr Euch auch unter Euren Eiern wärmen, weil es eben unter den vielen verschiedenen Auslegungen des Islams und des Korans keine Einheit gibt. Kapiert Ihr denn auch gar nicht, dass hier z.B.über die „Pfarrer-Initiative“ von Schüller in Österreich rein sachlich informiert wird??? Ist doch ein guter Vergleich oder?

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  2. Was ist denn das für ne Scheiße? Warum gibst du mein Statement nicht frei? Weil es dir nicht passt oder was?
    Das ist ja wohl nicht wahr! Ist wohl doch ein Stalinistenblog hier.

    @Bürger @Hydra
    Es ist völliger Blödsinn, jemandem vorzuwerfen, dass er von jemand anders, mit dem man nicht einverstanden ist, unterstützt wird. Das ist doch kein Argument. Eine ernstzunehmende, sachliche Kritik an Abdel-Samad kann nur gegen Inhalte gerichtet sein, die Abdel-Samad selbst vertritt. Wer jeden, der im PI-Blog gelobt wird, ohne weitere Begründung als indiskutabel ausgrenzt, begibt sich auf das Niveau einer primitiven Hexenjagd.

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    1. @ichbinbright, du überschätzt die Bedeutung deiner Kommentare. Erwarte nicht, dass alles immer gleich in Echtzeit geht. Und noch so einen dämlichen Kommentar und du verschwindest hier. Got it?

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  3. @Bürger, @Hydra
    Es ist völliger Blödsinn, jemandem vorzuwerfen, dass er von jemand anders, mit dem man nicht einverstanden ist, unterstützt wird. Das ist doch kein Argument. Eine ernstzunehmende, sachliche Kritik an Abdel-Samad kann nur gegen Inhalte gerichtet sein, die Abdel-Samad selbst vertritt. Wer jeden, der im PI-Blog gelobt wird, ohne weitere Begründung als indiskutabel ausgrenzt, begibt sich auf das Niveau einer primitiven Hexenjagd.

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  4. Hamed Abdel-Samad ist ein kluger Kopf und für Islamophile natürlich ein Problem, weil man hier schlecht die Nazi-Keule schwingen kann. Dass das hier anscheinend trotzdem versucht wird, ist traurig. Wie kann das Brights-Blog religionskritisch sein, aber so mit dem Islam kuscheln? Will mir nicht in den Kopf …

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  5. Nicht aufregen, einige Humanisten sind so weit links von der rationalen Mitte, das alles was die Mitte repräsentiert, wie eben Hamed Abdel-Samad rechts eingeordnet wird.
    Und da ist der billige Verweis auf recht Plattformen wie PI eventuell auch prototypisch für Verfolgungswahn.
    Hier wird mal wieder das Schisma des Humanismus und des sehr linkslastigen Brightsblog deutlich.

    (Mal gespannt ob das nicht zensiert wird um quasi zu beweisen dass man eher in Richtung Stasi läuft als in Richtung freie Meinungsäußerung)

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    1. Eure aggressiven Reaktionen sind nur entlarvend und lächerlich. Wie wäre es denn, anstatt hier vulgär abzuhausen, Herrn Abdel Samad auf seine angeblichen Äußerungen gegenüber PI aufmerksam zu machen? Sollte PI ihm etwas in den Mund gelegt haben, das er nie sagte, kann er dagegen vorgehen, was er dann auch tun sollte.

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  6. Die Referenz auf PI ist eine Unverschämtheit.
    Ist man für die verantwortlich, die einem zustimmen? Das hat niemand unter Kontrolle. Und dabei kann man schnell noch mal ein paar weitere Brocken auf die GBS fallen lassen. – Ich kann nur EndOfDarkAges zustimmen.

    DAS ist Fairness á la Goebbels. Das sind Methoden, die man vor Jahrzehnten im Völkischen Beobachter verwendet hat. Wer solche Sachen macht, muss sich nicht über Nazis aufregen.

    You are soooo bright! I am feeling to throw up everything that I have ever forgotten to eat.

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  7. Was will subkuttan damit erreichen: den unteren Teil ohne Quellenangabe aus dem verlogenen Drecksblog PI abzuschreiben, dass sich den guten Mann gerne zu eigen machen würde?
    Nicht jede Islamkritik ist PI. Nicht jeder Islamkritiker ist islamophob (oder besser formuliert xenophob). Wer Hameds Bücher kennt, weiss, dass er diffenzierte Kritik übt, weder Rassist, noch Nationalist, sondern ein Mann des Friedens ist.

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