Naturwissenschaft kontra religiöses Weltbild


Das ganze Mittelalter hindurch hatten die Menschen des Abendlandes geglaubt, sie und ihre Erde stünden als Krone der Schöpfung im Zentrum der Welt. Dann entdeckte Kopernikus: Stimmt nicht, dort steht die Sonne.

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Wenn religiöse Dogmen und Erkenntnisse der Naturwissenschaft nicht mehr zueinander passen, entsteht ein Problem, das sich in früherer Zeit nur auf zweierlei Art lösen ließ. Entweder die Macht der Religion verwirft, verdrängt beziehungsweise unterdrückt die wissenschaftlichen Fakten. Oder die Fakten führen zu einer Veränderung des religiösen Selbstverständnisses und Weltbildes. Vor diesem Konflikt stand das christliche Abendland vom 14. bis ins 19. Jahrhundert mehrfach, eigentlich fortwährend. Die Verfolgung von Denkern wie Giordano Bruno oder Galileo Galilei durch die katholische Inquisition wegen Ketzerei sei als Beispiel dafür angeführt, welch scharfe Form der Konflikt immer wieder annahm.

Kulturgeschichte der Menschheit
Stark vereinfacht, ging es etwa bei dem für Galilei lebensgefährlichen Streit mit der Kirche um die Frage: Steht die Erde still und unverrückbar im Mittelpunkt des Universums und drehen sich die Gestirne um sie; oder ist die Sonne das fixe Zentrum, um das die Erde als nur ein x-beliebiger unter vielen Himmelskörpern kreist?

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1 Comment

  1. Wissenschaft und Religion sind konträr verschieden und unvereinbar

    Wissenschaft ist eine Methodologie des Zweifels, sie nutzt Hypothesen, Theorien, Fossilien, Tests wieder und immer wieder auf der Suche nach begründbaren Antworten für eine allen Forschern zugängliche und beliebig wiederholbare Realität. Forschendes Denken im Zweifel als zentrales Element neuer Erkenntnis reduziert die religiöse ewige Wahrheit als Unsinn.

    Die etwa 4350 Religionen erschöpfen sich als parasitärer geistiger Diebstahl in anderen Kulten. Zweifel an den geklauten Mythen der Religion sind verboten und werden mit Drohungen vom Ausschluß bis hin zum Mord bestraft. Christliche Wahrheiten sind Phantasien nach 250 v.C. aus sumerischen Texten als Tanach kopiert, gegenteilige Wissen und historische Fakten werden willentlich ignoriert,

    Das ewig wahre RKK-Dogma besagt: „Niemand soll es wagen, … die Heilige Schrift im Vertrauen auf eigene Klugheit nach seinem eigenen Sinn zu drehen, gegen den Sinn, den die heilige Mutter, die Kirche, hielt und hält – ihr steht das Urteil über den wahren Sinn und die Erklärung der heiligen Schriften zu“

    Das Wissen der Bibelphantasten ist unantastbar:
    Fledermäuse sind Vögel, Hasen sind Wiederkäuer, Vögel und Insekten haben 4 Füße, Schlangen fressen Erde, Kamele haben keine gespaltenen Hufe, liegen bei der Zeugung farbig gestreifte Stäbe in der Tränke werden gemischt farbige Tiere geboren, die Zahl Pi=3,0, die Hölle ist ein flüssiger Schwefelsee (bis 444°C), der Mond scheint so hell wie die Sonne, die Wasser über der Feste erklären den Regen bei -273°C.
    In Amerikanisch-Samoa regnet es etwa 7.000 mm/Jahr, seit der Schöpfung zusammen etwa 40 km Wasser überm Firmament. Die Abfolge der Genesis ist einfältig dumm, das Licht fernster Sterne erreicht die Erde sofort trotz 13,7 Milliarden Reisedauer. Adam gibt Mio. Tieren Namen die keiner kennt, bis Babylon 2200 v.C. gibt es nur eine Sprache, obwohl weder Althebräisch noch Mittelthebräisch existieren.

    Das Decretum-Gelasianum des römischen Konzils von 496 n.C. ist der erste Index verbotener Bücher. Das dreiteilige öffentliche Schulsystem Roms verschwindet, ebenso die Fachschulen für Medizin, Recht und Philosophie. Ab dem 500 n.C. bestimmen die Bischöfe die Grundlagen der Wissenschaften, Analphabetentum breitet sich wieder aus. Es gibt keine öffentlichen Bibliotheken und Thermen, Fakultäten und große Universitäten werden bis 1827 n.C. geschlossen, wenn die Wissenschaft keine Erkentnnis konform mit der Bibel liefert.Ab 416 n.C. werden Nichtchristen aus alllen staatlichen Ämtern entfernt, alle antichristlichen Schriften werden verbrannt, ab 435 n.C. werden heidnische Kulte mit Verbannung und Gütereinzug bestraft, 438 n.C. werden sie bei Todesstrafe verboten und alle heidnischen Tempel zerstört – wie die Bibliothek in Alexandria durch eifernde Christlen

    Das Decretum-Gelasianum des römischen Konzils von 496 n.C. ist der erste Index verbotener Bücher. Das 3-teilige öffentliche Schulsystem Roms und die Fachschulen für Medizin, Recht und Philosophie müssen schließen. Die Bischöfe bestimmen ab 500 n.C. die Grundlagen der Wissenschaften, Analphabetentum breitet sich wieder aus. Es gibt keine öffentlichen Bibliotheken und Thermen, Fakultäten und große Universitäten werden bis 1827 n.C. geschlossen, wenn die Wissenschaft keine Erkenntnis konform mit der Bibel liefert.

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