Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


Quelle: bruedergemeinde.de

Interview mit dem Autor A. Altmann zu seinem neuen Buch
[…]Die Kirche hat sich wie immer nicht entschuldigt. Kein Wort. Gar nichts. Die sind wohl wütend, dass ihnen einer auf die Schliche kam. Das Buch ist nur die Spitze vom Eisberg: Ich habe bei den Recherchen Leute getroffen, die mir verboten, über sie zu schreiben. Auch sie wurden misshandelt oder missbraucht oder beides. Altötting war eine Art geiles Sodom und Gomorra. Ein Bordell für römisch-katholische Priester. Aber Altötting ist überall. Das zeigen die Skandale der letzten zehn Jahre. Diese Radikalität, mit der sich die Kirche an Kindern vergriffen hat. Es ist ein weltweites Phänomen[…]

Die Kinder müssen wieder richtig indoktriniert werden, was sonst!
[…]In seiner Ansprache betonte Benedikt XVI., dass die Neuevangelisierung zu einem großen Teil von der „Hauskirche“ abhänge. In unserer Zeit wie in vergangenen Epochen stünden die Gottesfinsternis, die Verbreitung von gegen die Familie gerichteten Ideologien sowie der Niedergang der Sexualethik in einer engen Verbindung. In dem Maß, in dem die Gottesfinsternis mit der Krise der Familie zusammenhänge, könne die Neuevangelisierung nicht von der christlichen Familie getrennt werden … Wie seine Vorgänger habe auch Benedikt XVI. mehrmals die christlichen Eheleute dazu ermahnt, sowohl durch das Lebenszeugnis als auch durch die Teilnahme an den seelsorglichen Tätigkeiten zu evangelisieren. Anlässlich des Abschlusses des nationalen italienischen eucharistischen Kongresses in Ancona (11. September 2011) habe der Papst bei seiner Begegnung mit den Eheleuten und Priestern darauf hingewiesen, dass das Weihe- und das Ehesakrament auf ein und dieselbe eucharistische Quelle zurückzuführen seien … Besonders dringend sei es, dass die christliche Familie in bestimmten Bereichen wieder in Zusammenarbeit mit den Priestern und Bischöfen eine Hauptrolle einnehme. Dazu gehörten: die Erziehung der Kinder, der Heranwachsenden und der jungen Menschen zur Liebe im Sinne von Selbsthingabe und Gemeinschaft; die Vorbereitung der Verlobten auf das Eheleben durch einen Weg des Glaubens; die Bildung der Eheleute und besonders der jungen Paare; die Erfahrungen in Vereinigungen mit karitativer sowie erzieherischer Zielsetzung und mit zivilem Engangement; die Seelsorge der Familien für die Familien, die sich auf das ganze Leben erstrecken und dabei sowohl die Zeit der Arbeit als des Festes in ihrem Wert hervortreten lassen solle[…]

„Kirche und Caritas seinen keine Unternehmen wie andere“, stimmt, denn sie sind anti-demokratisch
[…]Kardinal Reinhard Marx will am sogenannten dritten Weg im kirchlichen Arbeitsrecht festhalten. Kirche und Caritas seinen keine Unternehmen wie andere, erklärte Marx beim Besuch der Zentrale des Diözesan-Caritasverbands in München. „Was wir tun, muss Aus­druck der Liebe Chris­ti sein“. Der Drit­te Weg sei im Blick auf die Lohn­fin­dung unter Druck ge­ra­ten, vor allem weil ei­ni­ge kirch­li­che Trä­ger sich vom ge­mein­sa­men Tarif ge­löst hät­ten. Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tun­gen und Dienst­ge­ber müss­ten ein­ver­nehm­li­che Lö­sun­gen fin­den, auch wenn es manch­mal schwer sei. Marx mach­te aber auch deut­lich, dass jeder Trä­ger, der aus der kirch­li­chen Ta­rif­struk­tur aus­sche­re, sich dann den Ta­rif­ver­trä­gen der Ge­werk­schaf­ten an­schlie­ßen muss.[…]

Neues Apple-Spracherkennungsprogramm liefert auf die Frage nach der nächsten Abtreibungsklinik keine Informationen
[…]USA (kath.net) Ist Siri, das neue Sprach-Feature vom iPhone 4s, pro-life? Dies Schlussfolgerung lässt zumindest ein Bericht von NCREGISTER zu, aus dem hervorgeht, dass Siri offensichtlich zwar auf Wunsch sofort ansagt, wo man in der Umgebung Abendessen oder einen Regenschirm kaufen könne. Bei der Frage, wo die nächste Abtreibungsklinik ist, bleibt Siri aber unwissend. Bei einem Test im New Yorker Stadtteil Manhatten, wo es viele Abtreibungskliniken gibt, meinte Siri: „Es tut mir leid, ich kann keine Abtreibungskliniken finden“. Die Spracherkennungssoftware Siri soll als persönlicher Assistent dienen, dabei zählen Verkehrsinformationen noch zu den leichter zu bewältigenden Aufgaben. „Siri kann beinahe alles“, so schrieb der Blogger Matthew Warner, doch zu den Sachen, welche es nicht könne, zähle offensichtlich, die nächste Abtreibungsklinik zu nennen. Doch „Nachtklubs und Begleitdienste finden? Kein Problem“. „War dies von Apple beabsichtigt?“, fragte sich Warner. „Dies hat bis jetzt noch niemand herausgefunden. Ich vermute: nein“, und möglicherweise werde dies noch geändert werde. „Aber es bleibt Platz für Hoffnung, oder? Ich meine, wer weiß, vielleicht hat ja jemand bei Apple entschieden, dass man lieber nicht Komplize“ werden wolle.[…]

War doch klar …
[…]Freiburg-Dortmund (kath.net) Papst Benedikt XVI. muss keinen Strafzettel wegen unerlaubten Fahrens ohne Sicherheitsgurt bezahlten. Das berichtete der „Stern“ und zitierte eine Sprecherin der Stadtverwaltung Freiburg: „Wenn eine Straße für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist, dann gilt die Straßenverkehrsordnung nicht mehr“. Ein Rechtsanwalt aus Unna hatte im Auftrag eines Mandanten aus Dortmund gegen Papst Benedikt XVI. Strafanzeige erhoben, kath.net hat berichtet. Als Nachweis wurden Zeugen wie der Erzbischof von Freiburg, Robert Zollitsch, und der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, genannt[…]

Johnny Cash ein Religiot!
[…]Cash´s Sohn John Carter Cash: Der christliche Glaube sei seinem Vater durch dessen ganzes Leben hindurch äußerst wichtig gewesen, selbst in der Zeit der lebensbedrohlichen Medikamentenabhängigkeit. Nashville (kath.net) Der weltberühmte Countrysänger Johnny Cash habe sich viel mit christlicher Spiritualität beschäftigt. Dies sagte sein Sohn aus zweiter Ehe John Carter Cash, im Interview mit Foxnews über seine soeben erschienene Cash-Biographie. Der Glaube sei seinem Vater durch dessen ganzes Leben hindurch äußerst wichtig gewesen, selbst in der Zeit der lebensbedrohlichen Medikamentenabhängigkeit. Der „man in black“ sei nicht nur ein Sänger gewesen, sondern auch „ein Maler, ein Skizzenzeichner, ein Dichter“. Doch eben auch „ein Gelehrter, er hatte die Bibel mehr als alles andere studiert“. „Am allerwichtigsten“ sei für seinen Vater „seine Beziehung zu seinem Schöpfer“ gewesen, erinnerte sich der Sohn des Countrysängers. „Ohne dies hätte er nicht mit seiner Abhängigkeit zurechtkommen können. Im Gebet und in der Verbindung mit Gott fand er Erlösung und Frieden“.[…]