Benny: Theologie verhindert gewalttätige Religion oder Vernunft


Eine Theologie, die wirklich katholisch ist, bewirkt, dass es nicht zu Exzessen einer grausamen, von der Vernunft nicht durchdrungenen Religion kommt, und ebenso nicht zu Exzessen einer Vernunft, die sich gegen die Religion stellt: Das betonte Papst Benedikt XVI. am Freitag vor der Vollversammlung der Internationalen Theologenkommission im Vatikan.

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Ein Theologe müsse ein „Mensch des Advents“ sein, sagte der Papst. Er müsse von der Hoffnung auf ein immer tieferes Verstehen der Glaubengeheimnisse erfüllt sein, wobei unter diesen das schwierige Geheimnis des „trinitarischen Monotheismus“ zentralen Stellenwert habe. Es müsse durch die Vernunft und den Glauben in der Tiefe ergründet werden.

Dieser „trinitarische Monotheismus“ ist nach Worten von Benedikt XVI. „wahre Quelle des persönlichen und universalen Friedens“. Die Theologie im fruchtbaren Dialog mit der Philosophie könne dies den Menschen verstehen und bezeugen helfen. Das gelte auch, wenn ethnische und religiöse Konflikte auf der Welt es mitunter schwer machten, die Einzigartigkeit des christlichen Denkens und den von ihm inspirierten Humanismus zu verstehen. Es bestehe eine starke Verbindung zwischen christlichem Glauben und Geschwisterlichkeit unter den Menschen.

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