Norbert Geis:Katholiken werden immer stärker Anfeindungen ausgesetzt sein


Foto: kath.net

Interview mit dem CSU-Politiker Norbert Geis: Wenn viele Christen in die CDU/CSU eintreten würden, wären sie auch in der Lage die Politik dieser beiden Parteien zu bestimmen

Von Petra Lorleberg kath.net

Der CSU-Politiker Norbert Geis (Foto) ist seit 1987 Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Der Rechtsexperte, der zwölf Jahre Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Recht“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewesen war, nimmt auch Stellung zu den staatlichen Finanzspritzen an die NPD durch die Parteienfinanzierung.

kath.net: Wir haben aktuell eine heftige Diskussion über rechtsextremistische Gewalt. Herr Geis, hat unser Staat angesichts einer akuten Gefahr einfach geschlafen?

Norbert Geis: Geschlafen hat er sicher nicht. Es müssen aber unerklärliche Pannen und wohl auch Fehlverhalten der zuständigen staatlichen Organe gegeben gewesen sein. Anders kann man es sich nicht erklären, dass diese rechtsextremistische Gewalt so lange unerkannt agieren konnte.

weiterlesen

2 Comments

  1. »Der Faschismus beginnt in der eigenen Küche.«

    »Ich habe nichts gegen diese Fremden, aber diese Fremden sind nicht von hier.«

    Die ganze schwarz-braune Brut stammt eben aus dem breiten Spektrum zwischen der bürgerlichen Mitte und dem rechten Spektrum incl. der krisstlichen Rechten.

    Liken

  2. Solche Politiker widern mich an. Wenn sich religiotische Politiker in der Öffentlichkeit neutral verhalten würden, wären sie auch nicht angreifbar. Solange eine Religion in ihren 4 Wänden praktiziert, geht sie mir am Hintern vorbei. Es kotzt mich an, zu sehen, wie Millionen € an öffentlichen Geldern für einen Papstbesuch vergeudet werden. Hier liegt die Ungerechtigkeit, die heute viele religionslose Menschen veranlasst zu protestieren. Sie brauchen sich also gar nicht zu wundern. 👿

    Der Rechtsexperte, der zwölf Jahre Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Recht“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewesen war, ….

    Offensichtlich hat dieser Rechtsexperte übersehen, dass speziell seine Partei das Gesetz zur Trennung von Staat und Kirche mit Füßen tritt.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.