„Evolutionstheorie ist relativ, fehlbar, ungesichert und damit eine Ideologie“


Quelle: pro-medienmagazin.de

‚Gott ist Vernunft’: Evolution und das Problem der Weltanschauungen
Die Aufgabe der wahren Wissenschaft: Mitarbeiter an der Wahrheit.

Von Armin SchwibachKath.net

Der Dienst an der Wahrheit ist die vornehmste Aufgabe der Philosophie, die Grundvoraussetzung für die Theologie, das Lebensprinzip des Glaubens und die erklärte oder unausgesprochene Vorgabe der positiven Wissenschaften. Dieser Dienst führt notwendig zum Streit: zum großen Streit um das Sein und seinen Sinn sowie um den Anspruch einer Deutungshoheit hinsichtlich der Wirklichkeit und ihrer Geschichte. Ein derartige Problematik tritt immer wieder und mit mehr oder wenig starker Heftigkeit im Bereich der Diskussion zwischen „Evolution“ und „Schöpfung“ sowie eines Evolutionismus zutage, der dahingehend zu hinterfragen ist, ob er sich noch im Rahmen einer Wissenschaft bewegt oder den Anspruch einer Weltanschauung erhebt.

Das Grundproblem, vor das sich Theologie und Philosophie gestellt sehen, besteht in der Verbindung von einem materialistischen Reduktionismus mit den Theorien der Evolution. Der klassische Darwinismus und der ihm im 20. Jahrhundert folgende Neu-Darwinismus fußen auf drei Grundsätzen: 1. Alle Arten stammen von einfachen Urorganismen ab. 2. Das Evolutionsgeschehen vollzieht sich in der Folge des Mechanismus der natürlichen Auslese und der Mutationen im individuellen Erbgut. 3. Diese Mutationen sind zufällig und schließen somit äußere Eingriffe aus. Ein materialistischer Evolutionismus an der Basis der mangelnden ethischen Sensibilität gehört zu den Pfropfen, die die von Benedikt XVI. so genannte „Schwerhörigkeit gegenüber Gott“ oder „Gottesfinsternis“ verursachen. Er ist die gemeinsame Tränke aller biologischen Wissenschaften, die es sich zum Ziel machen, in das Komplexe auf dem Weg der vereinfachenden Reduktion einzudringen – dies teilweise mit tragischen Folgen, wie z.B. die Entwicklung eugenischer Tendenzen im Zusammenhang mit Evolutionstheorien zeigt (Rechtfertigung der gentechnischen Manipulation zur Erschaffung von geplanten Individuen; Euthanasie und biologisch motivierte Abtreibungspraxis).

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5 Comments

  1. Diese Beschreibung belegt die Unfähigkeit der Fundis ihre Glaubenswahheit mit der Realität in Einklang zu bringen und diese sogenannte „Wahrheit“ ist ewig, absolut und unantastbar. Wissenschaft ist eine Methodologie des Zweifels, sie nutzt Hypothesen, Theorien, Fossilien, Tests wieder und immer wieder auf der Suche nach begründbaren Antworten für eine allen Forschern zugängliche und beliebig wiederholbare Realität. Forschendes Denken im Zweifel als zentrales Element neuer Erkenntnis reduziert die religiöse ewige Wahrheit als Unsinn.

    Sowohl für die Kreationisten als auch die römisch-katholische Kirche (RKK) ist die Bibel fehlerfrei, der Heilige Geist hat sie diktiert. Für Clemens von Rom (50-96 n.C.), Sankt Augustine (354–430 n.C.) und andere konnten die Evangelienschreiber niemals irren. Der Übergang von einfacher Frömmigkeit zur kranken psychopathologischen Schizophrenie ist fließend wie im RKK-Dogma:
    „Niemand soll es wagen, … die Heilige Schrift im Vertrauen auf eigene Klugheit nach seinem eigenen Sinn zu drehen, gegen den Sinn, den die heilige Mutter, die Kirche, hielt und hält – ihr steht das Urteil über den wahren Sinn und die Erklärung der heiligen Schriften zu“.

    Papst Ratzfatz als babylonischer Baal-Priester „Pontifex Maximus“ düpiert den Kreationismus in seiner Enzyklika Spe-Salvi mit:
    „Den Menschen war freilich längst bewusst geworden, dass viele von denen, die als Philosophen, als Lehrer des Lebens herumliefen, nur Scharlatane waren, die sich mit ihren Worten Geld verdienten und über das wahre Leben gar nichts zu sagen hatten“.

    Gemeint hat der senile Demenzriese die Atheisten, beschrieben hat er exakt die Phrasendrescher seines Vereins, für die kritischen Denken und ständiger Zweifel am sachlichen Inhalt eine unfaßbare Weltanschauung sind. Es gibt nichts Ewiges, Absolutes, Unantastbares, All-wissendes und dergleichen Quatsch, das ist nur ein Ausdruck der Unfähigkeit mit der Realität der Natur klar zu kommen

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  2. Evolutionismus und Gravitationismus

    Der große Heilige Lactantius als von Gott erleuchtet hat bereits 325 n.C. Menschen und Tiere auf der Unterseite einer Kugel mit dem Kopf nach unten hängend als totalen Unsinn bezeichnet. Daran muss der Papst sich halten, sonst waren seiner Vorgänger im Amt Lügner und Betrüger

    Die größte Plage der Menscheit ist der DUMMQUATSCHismus betrieben vom GRÖTAZ (grösster Theologe aller Zeiten) unterstützt von seiner KAKOPHONIE-Brigade des Vatikans

    Die kirchliche Hierarchie mit einfachem Idiot, Oberidiot, Oberstidiot und an der Spitze der Hyperidiot ist seit Jahrhunderten als absolut wissensresistent erprobt.

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  3. Wenn ein Gott die Gehirne von diesen Religioten gemacht hätte, müsste man ihn wegen Körperverletzung bzw. wegen bewußt in Kauf genommener und in Umlauf gebrachter Fehlentwicklungen, zur Rechenschaft ziehen. Wenn er dafür auch noch für unfehlbar und allwissend gefeiern wird und es genießt wenn man ihm für diese Böswilligkeit in den Hintern krabbelt, dann wäre es besser, seine, ihn verehrende, angebliche „Krone der Schöpfung“ ginge mit Glanz und Gloria den Bach runter. Unser Universum juckte dies nicht die Bohne. Was für die Evolution nötig ist sind keine Gehirngespinnste sondern lediglich Zeit. Und die steht in Hülle und Fülle zur Verfügung. (Erst Recht nach der Aera: „Intraevolutionärer, machtmenschlicher Eingriffsversuch, zwecks menschlichen Verblödung“).

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  4. Die christliche Lehre – und damit die Bibel – ist relativ, fehlbar, ungesichert und damit eine total verlogene Ideologie.

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