Gruff Rhys: Atheistisches Weihnachtslied und aufgeschnittene Pulsadern


Walisischer Sänger bringt Depression und Selbstmord zum Klingen

kath.net

Atheistische Weihnachtslieder bringt der walisische Musiker Gruff Rhys zu Gehör. Seine CD „Atheist XMas EP“, die am 19. Dezember erscheint, enthält makabre und düstere Lieder wie „Slashed Wrists This Christmas“ (Aufgeschnittene Pulsadern zur Weihnacht) oder „Post Apocalypse Christmas“ (Weihnachten nach dem Weltuntergang). Der 36-Jährige will mit solchen Titeln „die Welt durch die halb geschmolzenen Augen eines Atomangriffüberlebenden“ sehen oder Tabus wie Depression und Selbstmord in Weihnachtslieder kleiden. Im Internet ist das Werk auf Kritik von Christen gestoßen. Ein Kommentar hält es jedoch für ein „ausgezeichnetes Zeugnis gegen den Atheismus“: „Ohne Christus gibt es kein Licht, keine wahre Freude, Güte, Trost oder Verstand.“ Rhys ist Hauptsänger der Gruppe „Super Furry Animals“ (Super Kuscheltiere) und hat vor kurzem den walisischen Musikpreis für sein Album „Hotel Shampoo“ gewonnen. Er singt auf Englisch und Walisisch.

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