Christliche Rechte wittern „Dschihad gegen Weihnachten“


Grell, bunt und kitschig: So darf Weihnachten in Amerika sein – eindeutig religöse Motive sollen dagegen im öffentichen Raum vermieden werden. Foto: REUTERS

Christliche US-Fundamentalisten kämpfen für öffentliche Weihnachtssymbolik. Ihren liberalen Gegnern unterstellen sie einen Dschihad gegen das Christentum.

Von Hannes SteinWELT ONLINE

Alle Jahre wieder geschieht in Amerika Folgendes: Irgendein Linksliberaler, der ein öffentliches Amt bekleidet, tut oder sagt etwas gegen Weihnachten – und die christlichen Rechten rufen daraufhin traditionsgemäß das Zeitalter des Antichrists aus. Dieses Jahr war es an Lincoln Chafee, dem Gouverneur des Bundesstaates Rhode Island, das alljährliche Ritual einzuleiten.

Lincoln Chafee ist etwas sehr Seltenes, ein liberaler Republikaner nämlich – und das heißt, dass er seinen linksliberalen Freunden gelegentlich beweisen muss, dass er es mit seinen Überzeugungen ernst meint. Und so bezeichnete der Gouverneur eine gut fünf Meter hohe und prächtig geschmückte Fichte, die in seinem Amtssitz aufgestellt wurde, nicht als Weihnachtsbaum, sondern als „holiday tree“.

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3 Comments

  1. Historisch gesehen ist Weihnachten ein geklautes ägyptischen Götzenfest
    Wir feiern trotzdem indem wir unsere 32 Jahre alten Plastiktanne aufstellen und beleuchten, die nette Atmosphäre genießen und dabei vor uns auf dem Mittelmeer die Segler bewundern, die sich bei 15°C die Finger anfrieren

    Der Mithras-Kult entsteht um 1800 v.C. im persischen Baktrien, Zarathustra (630-553 v.C.) legt viele Details davon fest, das römische Militär praktiziert ihn bis 400 n.C. Der Gott der Welten Ahura-Mazda bekommt am 25. Dezember durch unbefleckte Empfängnis den Sohn Gott Mithras (Anahita). Der Mithras-Kult hat wie der davon kopierte Jesus-Mythos 12 Apostel, 7 Sakramente, ein Abendmahl, Wunder von Saoschjant, Seelenkult als Auferstehung, Sintflut, Endzeit als jüngstes Gericht, Taufe, ein Leben in Keuschheit, Eucharistie mit Brot und Wein sowie den Teufel Anromainyus. Weinachten wird ab 200 v.C. Mitte Januar (11.ter Tybi) als Geburt des ägyptischen Gottes Osiris gefeiert. Der römische Bischof verlegt Weihnachten dann die Geburt seiner christlichen Mithras-Kopie auf den Geburtstag von Mithras, in Rom bezeugt ein Furius Dionysius Filocalus 354 n.C. erstmalig Christi Geburtsfeier im Dezember,

    Der Jesus-Mythos integriert viele Elemente des Apollonius-Mythos von Tyrana, der Lahme und Blinde heilt und mit Jüngern durchs Land zieht, er nutzt Götter wie Baal und Asherah aus Tyros und Ugarit sowie Elemente des Herakles Kults. Zeus sagt die Herakles Geburt voraus, Mutter Alkmene und Adoptivvater Amphitryon reisen zur Geburt von Mykenai nach Theben. Andere Mythen um Apollonius, Eleusius, Menachem, Asklepios, Dionysos und Orphism, Isis und Osisris, Cybela, Adonis usw. enthalten ähnliche Elemente. Die originäre Leistung des Christentums in den Mythen sind neue Namen, Handlungsorte und die Erbsünde als ewiges Schuldgefühl für Analphabeten. Die Erbsünde als göttliche Fehlkonstruktion ist eine Erfindung des Augustus von Hippo (354-430 n.C.), wobei der Lattenjupp am Kreuz die Menschen von der Erbsünde befreit, die sein Vetter der Homo-Sapiens-Neanderthalenis nicht hat.

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  2. »Ersten erbitterten Krieg gegen Weihnachten führten Christen«

    Meines Wissens nach waren es zunächst die »Saturnalien«, ein altes römisches Fest. Um dagegen anzustinken, haben die Krissden ihr Stiftungsfest vom Mai in den Dezember verschroben und gleich einen anderen Törmin, nämlich die Wintersonnwendfeier mit plattgemacht. Sozusagen 2 Fliegen mit einer Klappe.

    Fazit: Weihnachten ist kein krissdliches Fest

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