Der heilige Schein der Mutter Teresa


 

Quelle: buddhachannel.tv

Sie wird der Welt als „kleine, gebückte Frau im weißblauen Sari, die immer ein gütiges Lächeln in ihrem zerfurchten Gesicht zeigte“, in Erinnerung bleiben.[1] Ihr Auftreten war resolut und pragmatisch: 1964 wollte Papst Paul IV Mutter Teresa in Bombay besuchen und ihr eine Limousine schenken. Doch als er kam, war sie nicht da. Sie hielt gerade die Hände eines sterbenden Mannes namens Onil: „Gelebt habe ich wie ein Tier auf der Straße, aber nun kann ich wie ein Engel sterben,“ soll er gesagt haben.[2] Mit der geschenkten Limousine veranstaltete Mutter Teresa eine Tombola, die 100.000 US-Dollar eingebracht haben soll.

Nicolaus Raßloffs Blog

Inzwischen sind ihrem Orden der Missionarinnen der Nächstenliebe (Missionaries of Charity) 4500 Schwestern beigetreten. Er unterhält 710 Häuser in 133 Ländern. Recht schnell stößt man bei Mutter Teresa allerdings auf Unstimmigkeiten und Kritik, die kaum mit dem Bild der „Heiligen der Gosse“ zusammenpasst.

„Kuschelzoo des Grauens“

Else Buschheuer, heute TV-Moderatorin beim MDR, arbeitete 2004 sechs Wochen in dem ersten von Mutter Teresa gegründeten Hospiz Nirmal Hriday. Die Patienten bekämen Nummern und wären immer wieder miteinander verwechselt worden. Mundschutz und Gummihandschuhe habe sie sich selber gekauft und am Ende des Tages zerschnitten, damit sie nicht wiederverwendet würden. Oft habe es an Handtüchern, Laken, Decken und Windeln gefehlt. Buschheuer berichtet vom Putztag:

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