Die GRÜNEN kirchenfeindlich?


Eine Grundschülerin bemalt ihr Religionsheft. Die Grünen haben eine neue Diskussion über den Religionsunterricht angeschoben. Bild: GA-Archiv

Bernd Busemann (CDU) kritisiert den Vorschlag der alternativen Partei für Reform des Religionsunterrichts. Grünen-Politiker aus der Region weisen den Vorwurf energisch zurück. Es gehe vielmehr um eine Öffnung des bestehenden Angebots.

Von Felix WeiperGeneral Anzeiger

„Gott behüte! Wir haben doch nichts gegen die Kirche“: Mit diesen Worten reagierte der Ostrhauderfehner Grünen-Ratsherr Manfred Cybalski am Donnerstag auf Kritik des niedersächsischen Justizministers Bernd Busemann. Der emsländische Christdemokrat unterstellt den Grünen kirchenfeindliche Tendenzen. Wachsam sollten die Christen sein, mahnt Busemann in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung zu einem Reformvorschlag für den Religionsunterricht, den die niedersächsischen Grünen auf ihrer Landesdelegiertenkonferenz im November beschlossen haben. Demnach wollen sie sich dafür einsetzen, den konfessionellen Religionsunterricht als Pflichtfach durch einen übergreifenden weltanschaulichen Unterricht zu ersetzen. Evangelischer und katholischer Religionsunterricht würden dann nur noch als zusätzliches Angebot auf freiwilliger Basis erteilt.

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