„Der Souverän ist Jesus Christus. Nicht das Volk“


Reinhard Marx, Bild: wikipedia

Kardinal Marx über das Verhältnis zwischen Staat und Kirche und die Basisarbeit

Von Gernot Facius WELT ONLINE

Die Welt: Wissen Sie, was das größte Problem der Kirche in Deutschland ist? Sie hat zu viel Geld. Ein Zitat…

Reinhard Kardinal Marx: … von Joseph Ratzinger als Erzbischof von München und Freising in einem Gespräch mit dem Philosophen Robert Spaemann.

Die Welt: Das war 1981. Ist es auch das, was er als Papst Benedikt XVI. in seiner Freiburger Rede in diesem September ausdrücken wollte?

Reinhard Kardinal Marx: Im Prinzip, ja. Er wollte sagen: Passt auf, dass Ziele und Mittel im rechten Verhältnis zueinander stehen. Denn wenn die Mittel die Ziele bestimmen, dann seid ihr in einer falschen Spur. Das ist eine Warnung, die ich für berechtigt halte.

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2 Comments

  1. Aber was wollen wir denn: Marx spricht Klartext. Sein ganzes Geheuchel, daß es ohne katholische Kirche keine Menscghenrechte gäbe, führt er so ad absurdum.
    Es zeigt deutlich: es geht den Kirchen nicht um das Wohl der Menschen, sondern nur um die Menschen als Ausbeutungsobjekte.
    Diese widerliche Einlassung ist menschen- und demokratiefeindlich…

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  2. „Der Souverän ist Jesus Christus. Nicht das Volk“
    Das soll er erst mal beweisen. Wie viele Andere auch wird er dies nicht können.
    Wenn er seinen Souverän nicht mehr hätte, dann könnte er auch nicht mehr residieren wie ein Bonze.
    Den Palast muss man gesehen haben. Dank der unübersehbar großen Schafherde wird ihm das aber nicht blühen.

    Die Konkordate müssen aufgekündigt werden!
    Keinen € den den falschen Propheten.

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