Evangelikale suchen den CDU-Kurs


Der hessische CDU-Fraktionsvorsitzende Christean Wagner. Foto: idea/Bannach

In der CDU wird neu um den Kurs der Parteivorsitzenden, Bundeskanzlerin Angela Merkel, gerungen. Konservative Politiker wollen am 15. Dezember über die Gründung eines „Berliner Kreises“ beraten, berichtet die Zeitung „Welt am Sonntag“.

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Sowohl unter Kritikern wie Befürwortern Merkels finden sich engagierte Protestanten. So hat der hessische CDU-Fraktionsvorsitzende Christean Wagner die konservative Gruppe seit zweieinhalb Jahren vorbereitet. Er setzt sich für ein vom „C“ geprägtes wertkonservatives Profil seiner Partei ein. Auch andere Politiker, die den möglichen künftigen Mitgliedern des Berliner Kreises zugerechnet werden, sind engagierte evangelische Christen, etwa der frühere brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm und die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Erika Steinbach. Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen war 2002 von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zur theologisch konservativen Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) übergetreten.

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1 Comment

  1. Kauder: „C bleibt unsere Grundlage“

    Jetzt streiten sie sich schon darum, wer der größere Religiot ist. Jegliche öffentliche Zurschaustellung des persönlichen Bekenntnisses, steht dem Gesetz zur „Trennung von Staat und Kirche“ gegenüber.
    Die Herde blökender Schafe, die diese Religiotenparteien gewählt haben, werden dies aber leider auch zukünftig wieder tun. Ich sehe für Deutschland keine Massnahme, die dies verhindern würde. Hier ist alles möglich. Selbst ein Raubkopierer, der durch das Internet aufflog, wird zum Hüter des Internets in Brüssel gemacht. Welch eine Farce. ;-?

    Die Trennung von Staat und Kirche muss immer wieder öffentlich eingefordert werden.
    Die Konkordate müssen aufgekündigt werden.
    Keinen € den den falschen Propheten.

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