Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


 

Quelle: bruedergemeinde.de

Weg mit den Kirchenprivilegien!
[…] Die evangelische Kirche rechnet in diesem Jahr mit deutlich mehr Kirchensteuereinnahmen als 2010. Sie werden voraussichtlich um etwa vier Prozent auf über 4,4 Milliarden Euro steigen. Das ergab eine Umfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea bei den 22 Landeskirchen. Sie erwarten das zweithöchste Kirchensteueraufkommen ihrer Geschichte. Den bisher höchsten Ertrag erzielten sie mit knapp 4,6 Milliarden Euro im Jahr 2008. Allerdings profitieren 2011 nur neun von höheren Einnahmen. Die Kirchensteuern sind an die Lohn- bzw. Einkommenssteuer gekoppelt. Dadurch schlagen sich die Konjunktur und die staatliche Steuerpolitik auch in den Kirchenkassen nieder … Langfristig rechnet die EKD aufgrund des Rückgangs der Bevölkerung und der Kirchenmitgliederzahlen mit deutlich weniger Kirchensteuereinnahmen. Nach ihren Prognosen wird sich die Zahl von derzeit 23,9 Millionen bis zum Jahr 2030 um ein Drittel auf etwa 17 Millionen verringern. Dies werde die Einnahmen aus Kirchensteuern auf zwei Milliarden Euro halbieren. Im Jahr 2010 erhielt die römisch-katholische Kirche von ihren 24,6 Millionen Mitgliedern rund 4,8 Milliarden Euro, die evangelischen Kirchen (23,9 Millionen Mitglieder) fast 4,3 Milliarden. Die Kirchensteuer ist die Haupteinnahmequelle der beiden Großkirchen und beträgt – je nach Bundesland – acht bzw. neun Prozent der Einkommens- oder Lohnsteuer. Die Beträge werden von den Finanzämtern im Auftrag der Kirchen eingezogen, die dafür Gebühren bezahlen.[…]

Pius-Pack: Im Heiligen Stuhl sitzt der Teufel 😀
[…]„Der Geist der Welt ist in die Kirche eingedrungen“, sagte Bischof Fellay am 8. Dezember 2011. „Wir müssen daher nicht nur gegen äußere Feinde kämpfen, sondern auch gegen eine unkatholischen Geist, der sich in der Kirche ausgebreitet hat. Diese Veränderung, das Eindringen dieses Geistes, hat mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil begonnen. Es ist ein großes Geheimnis, es ist als habe der Teufel einen Fuß in das Heiligtum gesetzt. Es ist etwas, das uns erschauern läßt. Es ist eine Krankheit, die in den Körper eingedrungen ist.“ Gleichzeitig erkannte der Generalobere an, daß Rom eine Geste gegenüber der Bruderschaft gesetzt hat. „Wenn Rom von uns aber verlangt, daß wir auf jeden Fall annehmen müssen, können wir nicht.“ Bischof Fellay betont damit, daß das Problem der Kirche nicht in der Meinungsverschiedenheit der Piusbruderschaft liege, sondern in der Anwesenheit eines unkatholischen Geistes, der sich in der Kirche breitgemacht habe.[…]

Schneiderlein sagt mal etwas richtiges …
[…]Mit scharfer Kritik reagiert der Vorstand des Verbandes der Familienfrauen und -männer auf jüngste Äußerungen des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Schneider (Quelle: idea-Meldung vom 3. 12. 2011). Er hatte sich gegen das geplante Betreuungsgeld mit der Begründung gewandt, es könne Kindern in sozial benachteiligten Verhältnissen sogar schaden; stattdessen solle die Betreuung in Kinderkrippen noch stärker subventioniert werden. Dazu die Stellungnahme des vffm-Vorstands: „Die Forderung Schneiders ist so abwegig wie es das Ansinnen wäre, die Kinderkrippen mit der Begründung abzuschaffen, dass auch dort in Einzelfällen Kinder vernachlässigt oder sogar misshandelt werden. Hier wird das Versagen weniger Eltern zum Vorwand genommen, allen Eltern ihr Recht auf eine Gegenleistung für die im Interesse der Allgemeinheit erbrachte Erziehungsleistung zu bestreiten … Es ist bekannt, dass die Bundesregierung unter dem Einfluss der Wirtschaftslobby steht, von der Scheinstudien lanciert werden, die die Überlegenheit der Krippenbetreuung vortäuschen sollen. Dem sollte sich die Kirche nicht anschließen. Pflegebedürftige alte Menschen wollen meist so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Kindern und deren Eltern haben aufgrund der einseitigen Krippenförderung dagegen immer weniger eine freie Wahl.[…]

Taufscheinkatholiken, raus aus der Kirche aber schnell!
[…]Diarmuid Martin, Erzbischof von Dublin und Primas von Irland, wünscht von den Kirchenmitgliedern eine reife Entscheidung für oder gegen die Kirche. Dazu gehöre auch, dass nichtpraktizierende Katholiken aus der Kirche austreten. Dies berichtete der „Irish Independent“ über Aussagen des Erzbischofs im Vorfeld einer Fernsehsendung bei „RTE One“. Wörtlich sagte Martin nach Angaben der Zeitung: „Reife ist sowohl bei jenen Leuten nötig, die möchten, dass ihre Kinder Mitglieder der Kirchengemeinschaft werden; Reife ist aber auch nötig bei jenen Menschen, die sagen ‚Ich glaube nicht an Gott und ich sollte wirklich nicht mehr an den Glaubensresten hängen, wenn ich nicht wirklich daran glaube‘“.[…]

Evangelischer Kindergarten feiert islamisches Fest, was für ein Skandal!
[…]Auf Unverständnis ist eine islamische Feier in einem evangelischen Kindergarten gestoßen. Die Einrichtung im unterfränkischen Karlstadt hatte am 5. Dezember Kinder und Eltern sowie Vertreter von Kirche, Stadt und islamischer Religionsgemeinschaft zur Feier des muslimischen Aschura-Tags eingeladen. Kritik daran übte der Vorsitzende der (theologisch konservativen) Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern (KSBB), der Religionspädagoge Andreas Späth (Windsbach bei Ansbach). Es könne nicht Aufgabe einer kirchlichen Bildungseinrichtung sein, fremdreligiöse Feste zu begehen, sagte er gegenüber idea. Am Aschura-Tag erinnern Muslime mit einer besonderen Suppe an den Propheten Noah, der im Koran wie in der Bibel als Retter seiner Familie und aller Tiere vor der Sintflut beschrieben wird. Der Genuss der reichhaltigen Aschura-Suppe gilt als Zeichen dafür, dass Allah im kommenden Jahr Wohlstand schenken werde. Gebete, die während des Festes gesprochen würden, gingen in Erfüllung. Die Noah-Geschichte wurde vom evangelischen Pfarrer Paul Häberlein und dem Imam Ahmet Kusoglu erzählt, wobei die auf Türkisch gehaltene Ansprache des Muslims übersetzt wurde. Die Leiterin des Kindergartens, Evi Krempel, nannte das Fest eine „ideale Gelegenheit, die Gemeinsamkeit der Religionen aufzugreifen“. Häberlein verwies darauf, dass die muslimischen Kinder und ihre Eltern auch an christlichen Festen teilnähmen, etwa am Martinsumzug und dem vorweihnachtlichen Krippenspiel. Kinder sollten lernen, andere Religionen zu respektieren. Dazu Späth von der Kirchlichen Sammlung: „Es hat nichts mit Respekt zu tun, von Christen zu verlangen, Feste anderer Religionen zu feiern. Die Teilnahme an einer fremdreligiösen Handlung ist ein Verstoß gegen das Erste Gebot.“[…]

Sex, das wichtigste Thema innerhalb der Katholiban
[…]Die Mitteilung des Bistums Chur zu „Elternrechte in der Weltkirche“: 1. Charta der Familienrechte, vom Heiligen Stuhl allen Personen, Institutionen und Autoritäten vorgelegt, die mit der Sendung der Familie in der heutigen Welt befaßt sind (22. Oktober 1983)

Eltern haben das Recht auf Gewähr, daß ihre Kinder nicht gezwungen werden, Schulklassen zu besuchen, die nicht in Übereinstimmung stehen mit ihren eigenen moralischen und religiösen Über-zeugungen. Insbesondere die Geschlechtserziehung – die ein Grundrecht der Eltern darstellt – muß immer unter ihrer aufmerksamen Führung geschehen, ob zu Hause oder in Erziehungseinrichtungen, die von ihnen ausgewählt und kontrolliert werden.

2. Päpstlicher Rat für die Familie: Menschliche Sexualität: Wahrheit und Bedeutung. Orientierungshilfen für die Erziehung in der Familie (8. Dezember 1995)

117. Es wird den Eltern empfohlen, mit Aufmerksamkeit jede Form der sexuellen Information zu verfolgen, die ihren Kindern außerhalb von zu Hause erteilt wird, und sie davon fernzuhalten, wenn diese ihren eigenen Grundsätzen nicht entspricht. Diese Entscheidung der Eltern darf jedoch kein Anlaß zur Zurücksetzung der Kinder sein. Andererseits haben die Eltern, die ihre Kinder aus einem solchen Unterricht heraus- nehmen, die Pflicht, ihnen eine angemessene, an das Entwicklungsstadium des jeweiligen Kindes oder Jugendlichen angepaßte Aufklärung zu erteilen.

118. Da jedes Kind oder jeder Jugendliche die eigene Geschlechtlichkeit in Übereinstimmung mit den christlichen Grundsätzen leben und dabei folglich auch die Tugend der Keuschheit üben soll, darf kein Erzieher – auch nicht die Eltern – dieses Recht antasten (vgl. Mt 18,4-7).

119. Es wird empfohlen, das Recht des Kindes oder des Jugendlichen auf angemessene Information zu den Fragen der Sittlichkeit und der Geschlechtlichkeit zu respektieren; diese Information soll ihm von seinen Eltern in einer Weise erteilt werden, die sein Verlangen, keusch zu sein und in der Keuschheit erzogen zu werden, fördert. Dieses Recht wird näher bestimmt vom Entwicklungsstadium des Kindes, von seiner Fähigkeit, sittliche Wahrheit und geschlechtliche Information miteinander zu vereinbaren, und von der Rücksicht auf seine Unschuld und seinen inneren Frieden.

120. Es wird empfohlen, das Recht des Kindes oder des Jugendlichen, sich von jeglicher Form außerfamiliären sexualkundlichen Unterrichts fernzuhalten, zu respektieren. Aufgrund einer solchen Entscheidung dürfen weder sie noch andere Familienmitglieder in irgendeiner Weise zur Rechenschaft gezogen oder benachteiligt werden.

Bischof Vitus dankt allen Eltern, die sich in diesem Sinne für die Erziehung ihrer Kinder einsetzen.[…]

1 Comment

  1. Diarmuid Martin, Erzbischof von Dublin und Primas von Irland:
    Taufscheinkatholiken, raus aus der Kirche aber schnell!

    Kann dieser Erzbischof nicht unseren Zollitsch ablösen? Das wäre doch mal ein guter Start.

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