Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – Deutsche Zustände


Die Studie erhob Einstellungen gegenüber Randgruppen wie Zuwanderern, Obdachlosen und anderen. (Bild: AP)

Mit Band zehn der Reihe „Deutsche Zustände“ endet die auf zehn Jahre angelegte empirische Langzeitstudie „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ zu Einstellungen und Mentalitäten gegenüber Randgruppen.

Von Rainer Kühn Deutschlandfunk

Der Titel der Buchreihe „Deutsche Zustände“ ist von Heinrich Heine entlehnt – das verrät der Herausgeber der Edition, Wilhelm Heitmeyer, ganz am Schluss der Folge 10. Heine hat 1831/32 unter der Überschrift „Französische Zustände“ Zeitdiagnosen verfasst, verbunden mit der Hoffnung:

„Wenn wir es dahin bringen, dass die große Menge die Gegenwart versteht, so lassen die Völker sich nicht mehr [ … ] zu Hass und Krieg verhetzen.“

Das war auch der Hintergrund der auf zehn Jahre angelegten empirischen Langzeitstudie „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“. Diese endet nun mit dem vorliegenden Band als Abschlussbericht. Das Buch dokumentiert daher einerseits die aktuellen Daten und Vorkommnisse aus 2011 – also neben den fortlaufenden Erhebungen zu rechten Einstellungen und Mentalitäten auch Essays, beispielsweise zu den rechtspopulistischen Thesen von Thilo Sarrazin oder zu den antisemitischen Einstellungen bei jugendlichen Muslimen, aber auch zu den Klagen über den Zerfall unserer angeblich „homogenen“ Gesellschaft.

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5 Comments

  1. @Argus7
    ich akzeptiere deine einstellung, aber hier spreche ich aus meiner eigenen erfahrung, ich habe jahre in west-berliner wohnheimen verbracht, habe dort erlebt, wie sich die polen, rumänen und zuletzt die russischen juden verhalten haben, nur ein kommentar dazu, rücksichtslos, bei letzteren habe ich im gleisbau (nur nachtschichten) gearbeitet und nebenher noch für mein studium gearbeitet, an ausreichenden schlaf war nicht zu denken, neben meinem zimmer wohnte eine jüdin, ca 30 jahre, sie hatte ständig männer mit auf der bude, die so einen lärm machten, dass ich um 8:00 uhr kerzengerade im bett stand, über mir wohnte eine familie aus usbekistan, da war den ganzen tag nur lärm, als ich von dort wegzog, in ein anderes stadtteil, war es auch nicht anders, nach einiger zeit zogen im vorderhaus türkische kurden ein, von da an herschte nur noch psychoterror, ich war der erste der wider auszog, alle anderen folgten im laufe der zeit, weil es nicht auszuhalten war, nur so viel zu meinen erfahrungen, ein nazi werde ich mit sicherheit nicht, da meine grundeinstellung folgende ist, jeder nach seiner fasson, solange ich meine ruhe habe, mit 66 habe ich diese wohl verdient, nun noch etwas, um zu verdeutlichen, wie es mit dem über mir steht, er ist seid sieben jahren hier in D, versteht aber angeblich kein deutsch, wenn ich nur den satz, ich nicht verstehen, höre, schwillt mir der kamm, das ist die billigste ausrede, ich stehe auf dem standpunkt, wenn ich in einem fremden land leben will, muss ich mich anpassen, auch sprachlich, nur wer keine kultur und nur müll im kopf hat, packt das wohl nicht.

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  2. @ stardust

    Ich kann Deinen Ärger gut nachvollziehen. Trotzdem gilt es, zu differenzieren. Aus einem Einzelfall solltest Du keinen generellen Ausländerhaß entwickeln. Auch ich habe viele ausländische Freunde; ich habe aber auch Vorfälle erlebt, bei denen ich bestimmte Ausländer am liebsten in den Mond schießen möchte. Trotzdem dürfen wir nicht zu Unterstützern der rechtsextremen Ausländerhasser werden, die sogar vor Gewaltanwendung und Mord nicht zurückschrecken. Unter den Menschen aller Länder gibt es nun mal leider solche und solche. Laß es nicht zu, dass der Haß Dich zu einem Nazi-Sympathisanten macht ! Du selbst schreibst ja, dass ein einzelner Chaot alle anderen in Verruf bringen kann. Es gibt aber nun mal keine Sippenhaft für bestimmte Volksgruppen. Es gibt immer nur vereinzelte Chaoten, die aber nicht prägend für das Gesamtbild sind und sein dürfen.

    Es steht Dir andererseits aber sehr wohl das Recht zu, fehlende Anpassungsfähigkeit und mangelnde Integrationsbereitschaft bei Ausländern anzusprechen und zu kritisieren. Wenn ich mir allerdings unsere deutschen Landsleute und deren Verhalten im Ausland (Stichworte: Mallorca, Ballermann usw.) vor Augen halte, werde ich sehr schnell ziemlich kleinlaut. Die Quintessenz: Mit Verallgemeinerungen wird man diesem Problem leider nicht gerecht.

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  3. Ich persönlich habe mit Ausländern niemals Ärger gehabt, wohl aber mit waschechten Deutschen, und vorallem die der christlichen Lehre angeschlossen sind, wo die Kinderstube zum Teil sehr grausam gewesen ist. Doch Sonntags laufen sie in die Kirche, und machen auf HEILIG. Es gibt überall solche und solche. Ich würde mir wünsche wenn diese zehn Gebote mehr Beachtung finden würden:
    1. Behandle die Erde und alles was auf ihr lebt mit Respekt!
    (Schärfe Deinen Blick.)
    2. Bleibe stets in enger Verbindung mit dem Großen Geist!
    (Höre auf Deine innere Stimme.)
    3. Zeige großen Respekt vor Deinen Nächsten!
    (Bringe Dir selbst Respekt entgegen.)
    4. Arbeite gemeinsam zum Wohle der gesamten Menschheit!
    (Hilf wo Deine Kräfte stark sind.)
    5. Hilf und sei gütig wo immer dies gebraucht wird!
    (Lieber einmal zuviel helfen.)
    6. Tue das, von dem Du weißt, das es richtig ist!
    (Denke nach bevor Du handelst.)
    7. Kümmere Dich darum, das Körper und Geist sich wohl fühlen!
    (Wann hast Du das letzte Mal etwas für Körper und Geist getan?)
    8. Verwende einen Teil Deiner Anstrengung für das höhere Gute!
    (Höre auf Deine innere Stimme.)
    9. Sei ehrlich und wahrheitsliebend zu jeder Zeit(Sei zu Dir selbst ehrlich)
    10. Übernimm die volle Verantwortung für alle Deine Taten!
    (Nicht immer sind nur die Anderen schuld)
    Das sind die wahren zehn Gebote, die von den Zehn Geboten der christlichen Lehre doch meilenweit entfernt sind.

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  4. Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

    @stardust: Ich habe in 35 Jahren zweimal Ähnliches erlebt. Hier hilft nur Beweise sammeln, immer wieder die Polizei einschalten und letztlich klagen. Wichtig ist natürlich, dass sich die restliche Hausgemeinschaft (direkt Betroffene) einig ist.
    Man kann sich natürlich auch über die Russenmafia Abhilfe erkaufen, wenn gar nichts hilft. 😎
    In meinem Fall, waren es allerdings deutsche Landsleute aus dem nördlichen Bundesgebiet. 🙂

    Ich denke man kann es nicht an Nationalitäten festmachen, sondern an der Kinderstube.

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  5. ich lese und höre immer, menschen- und ausländerfeindlichkeit, ich habe imer mit ausländern gearbeitet und habe nie vorurteile gegen sie gehabt, im gegenteil, unter ihnen hatte ich viele freunde, aber seid einigen monaten, kann ich diese vorurteile und feindlichkeiten durchaus verstehen, seit einigen monaten, wohnt über mir ein georgischer kurde, seidher ist es mit der gewohnten ruhe essig, den ganzen tag poltern, möbel rücken, rumtrampeln, anscheinend haben die noch nichts von normalen gehen gehört, genau so wenig, dass türen eine klinke haben, türen schlagen gehört zum alltag, es kommt auch vor, dass er rumbrüllt oder wie am 16.12.11. nachts um drei uhr wie ein wilder gegen seine wohnungstür trommelt, er macht lärm, wann und wie er will, regeln und die hausordnung sind ihm egal, ich nenne sdolche vollpfosten, psychoterroristen, solange der noch hier wohnt ist an ruhe nicht zu denken, auch eine beschwerde bei der hausverwaltung hat nichts bewirkt, im gegenteil, er hat mich mit der aussage, ich mache keinen lärm, als lügner hin gestellt, der verwalter hielt es auch nicht für nötig andere bewohner zu fragen, für ihn war es mit der lüge des georgiers abgetan, geht das so weiter, mutiere ich auch zum ausländerhasser, was eindeutig beweist, in vielen fällen sind die selbst schuld und die wenigen chaoten bringen alle anderen in verruf, da sie zwar hier wohnen und alle annehmlichkeiten geniessen, sich aber in keinster weise anpassen wollen und schön ihre eigene brühe kochen.

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