ZDF stellte ein, anstatt zu sparen


Laut der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat das ZDF nicht, wie vorgegeben, gespart, sondern sogar neue Stellen geschaffen Foto: ZDF / Rico Rossival

Das ZDF hat jahrelang verbindliche Sparauflagen missachtet und – statt geforderte Stellenkürzungen vorzunehmen – sogar Personal aufgestockt. Zu diesem Ergebnis sind die Prüfer der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) gekommen.

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In dem KEF-Bericht, der im Januar veröffentlicht werden soll, heißt es laut dem Magazin „Der Spiegel“, dass das ZDF in den Jahren 2007 und 2009 eigentlich zugesagt habe, Stellen abzubauen. Es sollten zunächst 59 und dann 128 Stellen sein. In Wirklichkeit habe der Mainzer Sender aber insgesamt 180 zusätzliche Posten geschaffen. Gegenüber dem Jahr 2008 zeige die Planung somit „eine Steigerung von 308 besetzten Stellen“, heißt es in dem KEF-Bericht. Dieser „erhebliche Stellenzuwachs“ und Mehraufwand bei den Personalkosten sei „besonders kritikwürdig“.

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