Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


 

Quelle: bruedergemeinde.de

Kindergebetbuch, das auf dem Weg zur Verblödung gute Dienste leistet!
[…]„Lasst die Kinder zu mir kommen“ ist ein liebevoll und kindgerecht gestaltetes Gebetbuch, das jedem Kind eine Anleitung zu einem geregelten Gebetsleben sein kann. Beginnend mit dem Kreuzzeichen, werden die täglichen Gebete, aber auch Gebete für die hl. Messe, zur Muttergottes, den Schutzengeln und Heiligen, sowie ein Beichtspiegel vorgestellt und erklärt. Hierbei hilft ganz besonders die Anleitung zum selbständigen Beten. Es wird genau erklärt was zu einem vollständigen Morgen- und Abendgebet gehört, oder wie man gut beichten kann. Im Anschluss finden sich dazu verschiedene Gebete oder beispielsweise die 10 Gebote. Besonders nachdem die schönen Klebebilder, mit welchen das Buch selbst gestaltet werden kann, eingeklebt sind, fangen die Kinder an zu blättern, zu lesen und Fragen zu stellen. Nicht zu letzt eignet sich dieses Büchlein auch hervorragend zur Gruppenarbeit mit Kindern von 6 bis 12 Jahren. Es bietet gute Möglichkeiten eine Einführung ins Gebet zu geben, gemeinsam zu blättern und das tägliche Gebet einzuüben und zu festigen. Zu vielen Themen, die uns im Lauf des Kirchenjahres begegnen, finden wir Gebete oder unterstützende Erklärungen. So war meine Wölflings-Meute (Pfadfinder in der Altersstufe 8-12 Jahre) ganz erstaunt, als sie die Gebete zum hl. Josef entdeckt haben und gesehen haben, dass es mehr als „nur“ ein Schutzengelgebet gibt. Oder sich „endlich“ mit Hilfe der Bilder die Rosenkranzgesätzchen leichter merken konnten. Zitat eines Wölflings: „Endlich, hab ich’s kapiert!“. Sollte das Büchlein zum Ende der „Kindheitstage“ zerknittert und beschriftet sein, beinahe auseinander fallen oder schon einmal geklebt worden sein, hat es seinen Zweck bestimmt erfüllt und hat seinem Besitzer auf dem Weg in den Himmel gute Dienste geleistet.[…]

Katholische Lehre braucht noch mehr Mystifax!
[…]Die heilige Hildegard von Bingen (1098-1179) soll nach Informationen der italienischen Tageszeitung „La Stampa“ (Mittwoch) im Herbst 2012 von Papst Benedikt XVI. zur Kirchenlehrerin erhoben werden. Die mittelalterliche Mystikerin wäre die erste Deutsche und die vierte Frau, die diesen seltenen Ehrentitel erhält. Insgesamt verehrt die katholische Kirche gegenwärtig 33 „Kirchenlehrer“. Mit diesem Titel werden Heilige gewürdigt, die durch ihr Leben und ihre Schriften einen herausragenden Beitrag zur katholischen Lehre geleistet haben. Die Kirchenlehrer werden im Messbuch der katholischen Kirche herausgehoben. Der einzige „deutsche“ Kirchenlehrer ist bisher der aus Lauingen an der Donau stammende Albert der Große (ca. 1200-1280). Wie der Vatikan-Korrespondent der Zeitung, Andrea Tornielli, berichtete, ist die Zeremonie für Oktober 2012 vorgesehen. Die Heiligsprechungskongregation prüfe gegenwärtig die Dokumente über Hildegard. Unter den weiblichen Heiligen gibt es bisher nur drei Kirchenlehrerinnen: Teresa von Avila (1515-1582), Katharina von Siena (1347-1380) – beide von Paul VI. 1970 in diesen Rang gehoben – und seit 1997 Therese von Lisieux (1873-1897). Hildegard von Bingen wird mit Erlaubnis der Päpste bisher nur regional im deutschen Sprachraum als Kirchenlehrerin verehrt.[…]

Schick, leave us alone!
[…]Besonders für die Entwicklungsländer seien die Botschaft Jesu Christi, die Werte des Evangeliums und das christliche Menschenbild von großer Wichtigkeit. Entwicklung ohne Menschenwürde, ohne die Menschenrechte, ohne Glauben an Gott und religiöses Leben brächten Fehlentwicklungen. Mit dem Evangelium könnten sich Gesellschaften menschenfreundlich, sozial und demokratisch entwickeln. Deshalb sei Mission und Evangelisation besonders in den Entwicklungsländern von großer Bedeutung. „Wir dürfen in unserem Bemühen um Evangelisation aller Menschen und Nationen nicht nachlassen“. Auch Deutschland brauche missionarische Impulse, fährt Schick fort. Dabei erinnert er an die herausragenden Ereignisse des Papstbesuches in Deutschland von 22. bis 25. September und an die zentrale bundesweite Feier des Weltmissionssonntags im Erzbistum Bamberg im Oktober. Der Papstbesuch habe neue missionarische Impulse in Deutschland gegeben, sie müssten aufgenommen und von der deutschen Kirche realisiert werden. Der weltkirchliche Austausch über Freuden und Nöte des kirchlichen Lebens, das Gebet füreinander und das solidarische sich gegenseitige Helfen könne die Katholizität im Sinne von „weltumspannend“ und die Einheit der Kirche sowie ihr segensreiches Wirken überall stärken[…]

Porno ‚vatican.xxx‘
[…]Der Heilige Stuhl hat sich nach Medienberichten die Rechte an der Internetadresse «vatican.xxx» gesichert. Damit solle verhindert werden, dass Pornografie-Anbieter die Adresse erwerben könnten, berichtete die französische katholische Tageszeitung «La Croix» am Donnerstag. Die sogenannte Top-Level-Domain «xxx» verweist künftig im Internet auf pornografische Angebote. Nach Angaben des Blattes haben bereits große Unternehmen wie Coca-Cola oder Sony, aber auch der Pariser Louvre aus Furcht vor Schmuddelseiten mit ihrem Namen entsprechende Reservierungen vorgenommen. Die neue Endung «xxx» war im Januar von der zuständigen Internetverwaltungsorganisation Icann gebilligt worden. Seit dem 6. Dezember können nach «La Croix»-Angaben entsprechende Adressen erworben werden. Derzeit läuft noch die Phase, in der bestehende Markeninhaber eine Reservierungsoption wahrnehmen können. In den USA gibt es nach den Zeitungsberichten Streit über die Beträge, die das Unternehmen ICM Registry für die Reservierungen verlange. Zu zahlen seien dafür zwischen 99 und 300 US-Dollar. In den USA verlange eine Anti-Porno-Initiative vom US-Kongress eine Regelung, wonach allen Unternehmen, die bereits über eine Internetadresse mit der Endung «com» oder «net» verfügen, der Erwerb der entsprechenden «xxx»-Seite für 10 US-Dollar möglich sein soll.[…]

Religioten sind sich einig …
[…]„Wir lernen voneinander und haben ein Ziel vor Augen: die Einheit der Christen.“ Das sagte Metropolit Augoustinos, Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD), bei einem Treffen mit Vertretern der Deutschen Bischofskonferenz am Mittwoch in Bonn. „Ich bin dankbar für die guten Kontakte zwischen der Deutschen Bischofskonferenz und unserer neu gegründeten Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland.“ Beide Seiten zogen ein positives Resümee des Papstbesuches. „Ich freue mich, dass auf orthodoxer Seite die Begegnung mit Papst Benedikt XVI. während seines Deutschlandbesuchs als wichtiger Impuls für das weitere ökumenische Gespräch gewürdigt wird“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. „Wir haben schon viele Gemeinsamkeiten erreicht und sind auf einem guten Weg. Den von Papst Benedikt XVI. bereits vor einigen Jahren neu angestoßenen Dialog mit der Orthodoxie setzen wir fort“, erklärte Zollitsch[…]