Lust am Denken: „Hohe Luft“ und „Philosophie Magazin“


Sie sind gleich im Doppelpack gestartet, zwei neue Magazine, die Philosophie alltagstauglich aufbereiten. Denn Nachdenklichkeit liegt im Trend. Schon seit Jahren ist die Selbst- und Sinnsuche parkettfähig. Ratgeber drängen auf den Buchmarkt, spirituelle Zeitschriften zeichnen Hochglanzbilder einer anderen Welt, Philosophen wie Richard David Precht stürmen die Bestsellerlisten und werden zu Talkshowgästen, die man gerne zu weltpolitischen Themen befragt. Ein anderer Blick auf die Dinge wird gewünscht.

Von Jenny BeckerND

Es war nur eine Frage der Zeit, wann die ersten populärwissenschaftlichen Philosophie-Zeitschriften auf dem deutschen Markt erscheinen würden. Das in Berlin herausgegebene »Philosophie Magazin« ist ein Ableger der gleichnamigen französischen Erfolgszeitschrift, die schon seit 2006 existiert. Der Konkurrent heißt »Hohe Luft« – benannt nach dem Hamburger Stadtteil, in dem sich der Verlagssitz befindet, der Titel ist aber zugleich Metapher: »Aus luftiger Höhe können Themen, die bewegen, neu gedacht werden«, so die Verlagsmitteilung. Philosophie für jedermann.

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1 Comment

  1. Ich möchte der Philosphie keine Abbruch tun, aber sie hat sich über Jahrhunderte mit der Theologie gemeinsam in Bett gelegt und sich den Ruf einer Gesinnungshure eingehandelt
    Theologen sind nach 4-8 Jahren Studium biblischer Wahrheit unter Ausblendung der Naturwissenschaft nichts weiter als Wissensidioten im Märchenwald.

    So weit sind die heutigen Philosophen davon nicht entfernt, das sagt ein Naturwissenschaftler in Rente.

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