NATURWISSENSCHAFT UND THEOLOGIE: Wenn es eine zweite Erde gäbe …


Quelle: idea.de

Kann es sein, dass es irgendwo im Weltall eine zweite Erde gibt? Und was würde das für den christlichen Glauben bedeuten? Neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse geben Anlass zu solchen Fragen. Astronomen haben einen Planeten entdeckt, dessen Beschaffenheit der Erde nahekommt. Gleichzeitig sind Kernphysiker dem sogenannten „Gottesteilchen“ auf der Spur – einem winzigen Elementarpartikel, das in einer Theorie vom „Baukasten des Universums“ noch fehlt. Die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) hat evangelikale Theologen und Naturwissenschaftler nach den Folgerungen für den Glauben gefragt.

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Das „Gottesteilchen“ fehlt noch

Die US-Raumfahrtsbehörde NASA hat bestätigt, dass man mit dem Weltraumteleskop Kepler einen erdähnlichen Planeten gefunden habe. „Kepler 22b“ kreise in einer Umlaufbahn um einen Stern, der unserer Sonne ähnlich ist und brauche dafür mit 290 Tagen ähnlich lange wie die Erde. Der Planet liegt in der sogenannten „Goldglöckchen-Zone“, in der es nicht zu kalt und nicht zu heiß für Leben ist und in der flüssiges Wasser existieren könnte. Doch wurden schon 139 Planeten entdeckt, auf denen Leben möglich wäre. Gleichzeitig haben Physiker im Forschungszentrum Cern bei Genf Hinweise auf die Existenz des sogenannten Higgs-Teilchens entdeckt. Es ist das letzte fehlende Puzzle im Standardmodell der Materie und wird daher auch als „Gottesteilchen“ bezeichnet. Das vermutete Teilchen ist nach dem britischen Physiker Peter Higgs (82) benannt.

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5 Comments

  1. @rolo
    wie recht Du hast
    Theologen sind nach 4-8 Jahren Studium biblischer Wahrheit unter Ausblendung der Naturwissenschaft nichts weiter als Wissensidioten im Märchenwald.

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  2. Den Religaunern würde schon etwas einfallen, was die Religioten weiterhin an sie binden würde. Eine zweite Erde bedeutet ja nicht automatisch, dass die menschliche Dummheit abnehmen würde.

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  3. Es gibt mit 22b in 600 Lichtjahren Entfernung von der Erde einen sehr ähnlichen Planeten im Bereich flüssigen Wassers

    Eine Kommunkation dorthin dauert wie gesagt mindestens 600 Jahre, Sofern dort jemand versteht worum es geht und die notwendige Technik hat, trifft seine Antwort nach 1200 Jahren hier ein. Es gibt foglich keine Kommunikation im engeren Sinn, schoon gar nicht mit Plaeten die Millionen Lichtjahre entfernt sind

    Also wird die Aussage der Religioten wird sind die einzige göttliche Schöpfung im Weltall weder zu widerlegen noch zu beweisen sein, reine Traumtänzer.

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  4. Theologen erschufen sich schon immer eine eigene Realität…wie das dialektische Verwirrspiel um das sogenanntes „Gottesteilchen“ sprich Higgs-Boson beweist:

    Das gottverdammte Teilchen = „Gottesteilchen“ wurde nicht von Physikern, sondern von Marketingstrategen eines Verlagshauses gemünzt. Die Preisfrage zur Auflagensteigerung eines Buche war: „Wie verkauft man eine komplizierte physikalische Theorie, um das „Higgs-Boson“ für das sich die allgemeine Leserschaft nicht interessiert? Antwort: Indem man einen Bezug zur „Metaphysik“ bzw. zur „Theologie“herstellt, da kann dann jeder mitschwafeln. Dass diese Methode zuverlässig funktioniert, hatte vorher schon Stephen Hawking bewiesen, der in seiner „Kurzen Geschichte der Zeit“ immer wieder auf »Gott« und dessen Plan zu sprechen kommt. Hawkins hat diesen Marketing Trick kürzlich zur Ankündigung seines neuesten Buches gestanden.

    Auch der Physiknobelpreisträger Leon Lederman hat mit seinem Verag in die gleiche Trickkiste gegriffen. Nachdem er 1988 den Nobelpreis erhalten hatte, tat er, was viele auf der Höhe ihres Ruhmes tun: Er schrieb ein Buch. Selbstverständlich eines über sein Forschungsgebiet, die Suche nach den Bausteinen der Materie. Darin bezeichnete er das „verzweifelt gesuchte“ Higgs-Boson als »goddamn particle« (gottverdammtes Teilchen) was somit nicht mit Gott zu tun hat.. Als am Ende noch ein griffiger Buchtitel fehlte, kam der Verleger auf die zündende Idee: Wenn das „goddamn particle“ zu einem einem »Gottesteilchen« mutiren würde, wäre nüchterne Physik zusätzlich auch für „Gläubige“ Leser interessant.“

    Und schon schlagen ein paar Theologen oder “ halbgebildete“ 😉 Naturwissenschaftler im Auftrag der Kirche wieder mal viel Schaum und schwafeln über ein fehlendes „Gottesteilchen“.

    Quelle. http://de.wikipedia.org/wiki/Leon_Max_Lederman

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  5. ja, klar. Fände sich anderes Leben im Universum, ist die Erde selbstverständlich „das erwählte Volk“.
    nette Idee. hat schon mal funktioniert.

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