Zwei US-Mormonen wegen Millionenbetrugs von Geldanlegern angeklagt


Der Salt-Lake-Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist das bekannteste architektonische Symbol des Mormonentums. Foto: wikipedia

Die US-Börsenaufsicht SEC ist zwei Betrügern auf die Spur gekommen, die ähnlich wie der Banker Bernard Madoff zahlreiche Anleger um ihr Geld gebracht haben sollen.

Basler Zeitung

Vater und Sohn sollen so Kirchenmitgliedern 220 Millionen Dollar abgeknüpft haben.

Der 58-jährige Wendell Jacobsen und sein 33-jähriger Sohn Allen aus dem US-Bundesstaat Utah erleichterten rund 220 Mormonen mit einem Schneeballsystem um ihr Geld, wie die SEC am Donnerstag mitteilte. Die Geschädigten gehörten wie sie selbst der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage an. Vater und Sohn nutzten demnach ihre Kontakte über die Mormonenkirche aus, «um das Vertrauen künftiger Investoren zu gewinnen».

Bei einem Schneeballssystem werden Anlegern grosse Investitionsgewinne vorgespiegelt, die aber nur aus Einzahlungen neuer Anleger finanziert werden. Die Jacobsens gaukelten ihren Anlagern etwa über drei Jahre vor, mit ihrem Geld Immobilien zu kaufen und die Häuser dann zu sanieren und zu vermieten. Meist sei das Geld aber nie in Immobilien investiert worden, teilte die SEC mit.

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4 Gedanken zu “Zwei US-Mormonen wegen Millionenbetrugs von Geldanlegern angeklagt

  1. Tja, so kommt man zu einseitigen Infos. Wenn ich mich über Juden informieren will, frage ich dann die Moslem? Bestimmt nicht. Also:
    Gerichtsverfahren 1826:
    http://de.fairmormon.org/Joseph_Smith/Verfahren_von_1826
    Hurlbuts Sammlung eidesstattlicher Erklärungen, um Joseph Smith mit Dreck bewerfen zu können. Lies nur, wie lächerlich all diese Behauptungen sind:
    http://de.fairmormon.org/Hurlbuts_Sammlung_eideststattlicher_Erkl%C3%A4rungen
    Es war ganz einfach eine Frage des „Im-Dreck-Wühlens“ von Hurlbuts Seite. Jede inhaltlose Geschichte, jede dunkle, versteckte Andeutung die jemand zu der Zeit irgendwie ausgrub, wurde in die Befriedigung der persönlichen Rache dieses Mannes gesteckt und um den Feinden vom Propheten Joseph Smith zu helfen, seinen Einfluss zu zerstören und die Institution zu stürzen, die sich damals in solch außergewöhnlichem Maße gerade entwickelte.

    Nekromantische Kräfte, jaja!
    http://de.fairmormon.org/Joseph_Smith/Okkultismus_und_Magie
    Moderne westliche Begriffe für „magisch“ finden Anwendung vor allem als Bezeichnung für das, was wir als Gesellschaft nicht akzeptieren, und für das, was Nebenbedeutungen des Übernatürlichen oder des Dämonischen (aber nicht des Göttlichen) innehat. Es ist wichtig zu betonen, dass diese abwertende Konnotation nicht auf den Begriff der Magie als Ergebnis der bisherigen theoretischen Phantasie übertragen wurde, sondern praktisch von Anfang an inhärent in der westlichen Terminologie existiert. Er bildet den wesentlichen Kern des westlichen Verständnisses der Magie.
    Auch zum Thema Ägyptisch gibt es eine Stellungnahme im Fairwiki. Schau doch einfach mal rein. Ich weiß nicht, wieviele Links ich in Kommentaren setzen darf, und ob ich das ÜBERHAUPT darf. Aber Deine Ansichten sind doch sehr einseitig. Es ist zu bedenken, dass es zur Zeit sogar ein politisches Thema ist. Die Gegenspieler von Mitt Romney tun natürlich alles, um ihn zu diskreditieren. Tja, und da gibts nicht viel, weil er ein anständiger Mann ist. Mann kann nur auf seinem Glauben rumhacken.

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  2. Selig sprechen? Von wegen! Diese Leute laufen Gefahr, ausgeschlossen zu werden. Die Wahrscheinlichkeit ist m. E. nach sehr groß. Es sei denn, sie entschädigen alle Geschädigten oder fangen zumindest damit an und tun alles in ihrer Macht stehende, das Geld zurückzuzahlen.

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  3. Das sind doch ganz brave Christen, die irhem großen Anführer Joseph Smith nacheifern. Die Kirche wird sie selig sprechen, ganz sicher

    Im März 1826 verurteilte ein Gericht in Bainbridge, New York den 21-jährigen Joseph Smith jr. als aufrührerische Person und Hochstapler. Im Prozess räumte er ein, dass er Mitbürger im großen Stil betrogen habe, indem er waghalsige Goldgräberexpeditionen in den Westen der USA zu nicht existierenden Claims organisierte, und dass er zudem öffentlich behauptet habe, dunkle nekromantische Kräfte zu besitzen. Vier Jahre später macht er erneut von sich reden – in den Tageszeitungen ist es nachzulesen (New York Herald, Gazette of Maine, N.Y. Tribune). Die Mormonen mit viel Geld versucht die gesicherten Archive zu löschen. Der Prophet der Mormonen war ein psychopathologisch Kranker aktiv als Krimineller und Betrüger. Eine Sekte frommer und blinder Idioten war das ideale Opfer um immer wieder aufs Neue abzukassieren.

    Joseph Smith behauptet im Jahre 1827 vom Engel Moroni über goldene Platten mit Texten in fremden Schriftzeichen informiert worden zu sein. Mittels der Sehersteine Urim und Thummim, biblische Namen die bereits Flavius Josephus verwendet, konnte er die Platten entdecken und so das korrekteste Buch auf Erden übersetzen. In Gerichtsdokumenten gibt er sich am 19.3.1830 als Autor und Eigentümer aus, beansprucht also das Copyright. In einem Gerichtsprotokoll von Richter Neeley gab Joseph Smith an, seit etwa drei Jahren durch einen Stein zu schauen, um nach verlorenen Schätzen und Gegenständen zu suchen.

    Als Sprache der originalen Dokumente gibt Joseph Smith „reformiertes Ägyptisch“ an, eine nie existierende Sprachversion neben dem damals noch nicht entzifferten Altägyptisch, Hieratisch und Demotisch. Die Texte von Joseph Smith sind kranke Phantasie und haben mit den Dokumenten nichts zu tun, die im Buch Mormon handelten Personen und Völker sind frei erfunden. Die mormonische Gemeinschaft besteht unbeugsam darauf es handelt sich um eine authentische Geschichtsschreibung der Völker auf dem amerikanischen Kontinent.

    Im Buch Mormon sind die semitischen Vorfahren der pro-kolumbianischen Indianer nach Amerika ausgewandert. Nachdem Gott beim Turmbau zu Babel ihre Sprachen verwirrte, sind die Jarediten etwa um 2200 v.C. in Booten nach Amerika gerudert. Damit waren alle Indianer Amerikas jüdischer Abkunft mit Vorvätern aus dem antiken Jerusalem des Königreichs Judäa, obwohl es dies Königreich nicht gegeben hat.

    Die hebräischen Amerikasiedler brachten ihre gesamte Kultur mit, dabei gab zu der Zeit weder Hebräer noch Althebräisch als ihre Schrift und Sprache, die erst 1200 Jahre später entstand. Nach 1000 Jahren in Amerika wurden alle Völker bis auf die Lamaniten vernichtet, nach Joseph Smith die Vorfahren aller amerikanischen Indianer. Kein Indianerstamm hatte eine Sprache, die Ähnlichkeiten mit Althebräisch aufweist noch hat es je solche Gravuren in Ton oder Stein gegeben. Im Jahre 2007 zwangen wissenschaftliche Beweise die Mormonen obige Aussage wie folgt zu ändern: Nach Tausenden von Jahren wurden alle vernichtet, bis auf die Lamaniten, und sie befinden sich unter den Vorfahren der amerikanischen Indianer.

    Der Stamm der Lamaniten frei erfunden von Joseph Smith hat in Amerika Tempel und befestige Städte gebaut, deren Ruinen nie gefunden wurden. Die Lamaniten kannten das Rad und das Pferd, obwohl beides erst durch die Spanier in die Neue Welt kam. Sie hatten Schafe, Rinder und Mastvieh, obwohl diese Tiere in Amerika unbekannt waren. Sie bauten Weizen, Gerste und andere Getreidearten an, obwohl die realen Indianer Nordamerikas nur Jäger und Sammler waren und nur wenige Stämme im Südwesten den Mais kultivierten. Sie kannten neben Kupfer und Messing auch Schwerter und Stahl, obwohl Schwerter unbekannt waren und Stahl erst mittels Steinkohle bei Temperaturen über 1450 °C erschmolzen werden kann.

    Holzkohleschmelzen mit maximal 1000 – 1200 °C je nach Belüftung reichen nur für einfaches Eisen. Die Lamaniten kannten Seide und Leinen, obwohl Seidenraupen oder blau blühende Leinengewächse unbekannt waren. Bei der Menge dieser und weiterer absurder Phantasien nutzt es wenig, wenn Mormonen wie John Welch später erklären – Leinen wurde aus Fasern der Agaven und Seide aus Hasenhaaren gewonnen. Es bleibt nur die traurige Erkenntnis, dass hier zwar Aufklärung in Geschichte angebracht wäre, aber vollkommen sinnlos ist.

    Eine Stellungnahme vom renommiertesten Institut der Vereinigten Staaten, dem Smithsonian Institute, bewirkte nichts:

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