Hannelore Kraft, Gott und B***


NRWs Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (50, SPD) vor dem festlichen Adventskranz in ihrem Büro in der Düsseldorfer Staatskanzlei Foto: Meike Wirsel
NRWs Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (50, SPD) vor dem festlichen Adventskranz in ihrem Büro in der Düsseldorfer Staatskanzlei Foto: Meike Wirsel

„Mein Vater lenkt von oben mein Leben“

B***

Wie stehen Promis zu Gott, Geld und der Welt? In einer ungewöhnlichen Interview-Serie fragt BILD genau das. Heute: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (50, SPD).

Düsseldorf – Heiligabend fliegt sie mit Ehemann Udo zu ihrem Sohn nach Neuseeland, kann deshalb keinen Weihnachtsgottesdienst besuchen. „Man kann Gott auch außerhalb der Kirche nahe sein“, so Hannelore Kraft.

BILD: Warum sind Sie aus der katholischen Kirche ausgetreten?

Hannelore Kraft: „Das war ein langer Prozess. Ich bin als Kind sehr religiös erzogen worden, stark geprägt durch meine Oma. Wir gingen jeden Sonntag zur Kirche. Als junge Frau habe ich dann immer mehr die Standpunkte der katholischen Kirche in Frage gestellt.“

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4 Comments

  1. Wo immer man hinschaut…Die Polit-Religioten sind omnipräsent. Solche Leute kann man doch nicht wählen.

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  2. Ich bin als Kind sehr religiös geprägt worden

    Meine Mutter, eine Berliner Fleischersfrau Jahrgang 1895, hat fest und unbeirrt daran geglaubt, 7 Pfund ausgekochte Rinderknochen geben ein gute Brühe. Das habe ich übernommen.

    1945 als geschundener Flüchtling und Habwaise, habe ich nach 2 Jahren ununterbrochenem Steckrübenfressens die erste Fleischbrühe im Teller für das Himmelreich gehalten. Da ist mir die Bedeutung von Gott als Schlachtrind bewußt geworden und ich habe als unterernährter Restmensch, der Tausenden Wanzen und Flöhen Nahrung spendet, immer geblökt wie der Ochse in der Hoffnung, es gibt wieder Fleischbrühe.

    Seitdem ist das Himmelreich Gottes leider weit weg, wer verkauft heute noch nackte ausgelutschte Rinderknochen

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  3. @Sospetto

    aus der katholischen Kirche ausgetreten und in die evangelische Kirche EINGETRETEN! 😉

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  4. Das gefällt mir!
    Selbst aus der Kirche austreten (was ja nicht falsch ist), aber dann fromme Sprüche fürs Wahlvolk hinaus posaunen. 😕

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