B16-Ratze erklärt II. Vatikanisches Konzil, schlimmer geht nimmer!


Quelle: 3.bp.blogspot.com

Das ‚heisere Geschrei‘ um das Konzil und die Lehre Benedikts XVI.
Benedikt XVI.: Jenseits des ‚Superdogmas’. Der lange, mühsame und anspruchsvolle Weg der rechten Hermeneutik des II. Vatikanischen Konzils. Zur Weihnachtsansprache vom 22. Dezember 2005.

Von Armin SchwibachKath.net

Sechs Jahre sind vergangen, seit Papst Benedikt XVI. am 22. Dezember 2005 seine erste und gleichzeitig bahnbrechende Weihnachtsansprache an das Kardinalskollegium und die Mitglieder der Römischen Kurie gehalten hat. Der Weihnachtsempfang bietet den Päpsten die Möglichkeit des Rückblicks auf die Ereignisse des Jahres. Bei jenem besonderen Fall des „Papstjahres 2005“ ging es jedoch um mehr.

Benedikt XVI. nutzte die Gelegenheit zu einem weitblickenden Ausblick, innerhalb dessen sich die Grundanliegen und Grundthematiken seines damals noch jungen Pontifikats abzeichneten. Aus der heutigen Perspektive kann festgestellt werden, dass die Hauptereignisse und Haupinhalte der letzten Jahre bereits in dieser historischen Ansprache vorgezeichnet waren.

Mit vier Thematiken setzte sich der Papst damals auseinander. Der erste Teil der Ansprache war noch besonders unter dem Eindruck der ersten Monate des Jahres 2005 seinem Vorgänger Johannes Paul II., seinem Leiden und dem Sinn der „Passio“ gewidmet. Die zwei folgenden Bereiche beschäftigten sich mit den weltkirchlichen Großereignissen des Jahres: dem Weltjugendtag in Köln, der unter dem Motto „Wir sind gekommen, um ihn anzubeten“ stand, und mit der soeben abgeschlossenen Weltbischofsynode über die Eucharistie. Benedikt XVI. hob das die beiden Ereignisse verbindende Element der Anbetung hervor und betonte, dass die eucharistische Anbetung eine Konsequenz des eucharistischen Geheimnisses selbst sei und einen starken inneren Zusammenhang mit diesem besitze:

„Nur in der Anbetung kann eine tiefe und echte Aufnahme der Eucharistie heranreifen. Und eben in dieser persönlichen Begegnung mit dem Herrn reift dann auch die Sendung im zwischenmenschlichen Bereich heran, die in der Eucharistie enthalten ist und die nicht nur die Barrieren zwischen dem Herrn und uns beseitigen will, sondern auch und vor allem die Barrieren, die uns Menschen voneinander trennen“.

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