Gott als Bildungsauftrag


Quelle: glumm.files.wordpress.com

Das Timing ist nicht schlecht: Kurz vor Weihnachten, wenn es auch etliche Religionsignoranten wieder mal in die Kirche zieht, will die LINKE in Nordrhein-Westfalen ein bisschen an der abendländischen Leitkultur rütteln. Sie wolle den Gottesbezug aus der Landesverfassung streichen, meldeten Zeitungen, was nicht ganz stimmt. Denn Gott taucht in der Verfassung mehrfach auf, der LINKEN aber geht es nur um eine Stelle: In Artikel 7, Absatz 1 heißt es: »Ehrfurcht vor Gott, Achtung der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.« Die Ehrfurcht vor Gott ist nach Ansicht der LINKEN fehl am Platze, und deshalb will sie diese drei Worte entfernen. Denn erstens gibt es in modernen Gesellschaften mit zahlreichen Zuwanderern diverse religiöse Bekenntnisse, und dem multikulturellen Anspruch sollte der multireligiöse Anspruch folgen, meint die schulpolitische Sprecherin Gunhild Böth. Und zweitens gebe es auch zahlreiche Nichtgläubige.

Von Wolfgang HübnerNeues Deutschland

Letzteres ist wohl das wichtigere Argument: In Zeiten der (wenigstens theoretisch propagierten) Trennung von Staat und Kirche sowie einer Massenabwanderung aus den Kirchen ist es ein Anachronismus, die Ehrfurcht vor Gott als erstes und bedeutsamstes Bildungsziel aufzuführen. Nordrhein-Westfalen steht damit nicht allein. Auch in Rheinland-Pfalz, in Baden-Württemberg, in Bayern und im Saarland ist die Ehrfurcht vor Gott oberstes Erziehungsziel.

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3 Comments

  1. Christliche Bildung in WAS?
    Der Übergang von einfacher Frömmigkeit zur irren psychopathologischen Schizophrenie ist fließend wie im RKK-Dogma: „Niemand soll es wagen,..die Heilige Schrift im Vertrauen auf eigene Klugheit nach seinem eigenen Sinn zu drehen, gegen den Sinn, den die heilige Mutter, die Kirche, hielt und hält – ihr steht das Urteil über den wahren Sinn und die Erklärung der heiligen Schriften zu“.

    Die „Genfer Deklaration des Weltärztebundes“ besagt wie auch nationale Gesetze: „Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung“. Das All-Wissen der Päpste wie Leo XII ist sinnfreies Geschwurbel in krasser Idiotie: „Jeder, der eine solche (Pocken)Impfung vornimmt, ist kein Sohn Gottes mehr … Die Pocken sind ein Gericht Gottes….die Impfung ist eine Herausforderung des Himmels“. Die christliche Moral der RKK negiert Menschenrechte und medizinisches Wissen, AIDS wird durch Olivenöl, Knoblauch und rote Beete geheilt, Prediger überzeugen HIV-Infizierte in England auf Jesus zu vertrauen, intensiv beten und böse Medikamente absetzen, 3 Menschen sterben deswegen, Rauchschwaden wie Weihrauch und intensives Beten heilt MS. Die katholische Ärzteschaft des BKA fordern die Heilung von Homosexualität durch geistliche Hilfe, Psychotherapie, Homöopathie und Akupunktur wie im finstersten Mittelalter. Wer ernsthaft krank wird, der sollte sicherstellen nicht an einen katholischen Quacksalber zu geraten, der einem eucharistisch das Ohrenschmalz wegbetet, während der Oberschenkelhalsbruch unbehandelt bleibt.

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  2. Die christliche Leidkultur als Kulur bestimmend

    Kardinal Meisner als Meister des all-wissenden sinnfreien RKK-Gefasels definiert Leid als Geschenk Gottes den Glauben zu stärken: „Es ist etwas sehr Schönes, wenn man sieht, wie die Armen ihr Kreuz tragen. Wie die Passion Christi, ist ihr Leid ein großes Geschenk für die Welt“. Damit Menschen an Gott glauben, muss man also eifrig für Leid und Elend durch Kriege sorgen. Der Spruch ist so pervers wie „Arbeit macht frei“ in Auschwitz einst vom Pfarrer Lorenz Diefenbach erfunden.

    Das All-Wissen der Päpste wie Leo XII ist sinnfreies Geschwurbel in krasser Idiotie: „Jeder, der eine solche (Pocken)Impfung vornimmt, ist kein Sohn Gottes mehr … Die Pocken sind ein Gericht Gottes….die Impfung ist eine Herausforderung des Himmels“. Die christliche Moral der RKK negiert Menschenrechte und medizinisches Wissen, AIDS wird durch Olivenöl, Knoblauch und rote Beete geheilt, Prediger überzeugen HIV-Infizierte in England auf Jesus zu vertrauen, intensiv zu beten und die Medikamente abzusetzen, 3 Menschen sterben deswegen, Rauchschwaden wie Weihrauch und intensives Beten heilt MS. Die katholische Ärzteschaft des BKA fordern die Heilung von Homosexualität durch geistliche Hilfe, Psychotherapie, Homöopathie und Akupunktur wie im finstersten Mittelalter. Wer ernsthaft krank wird, der sollte besser sicherstellen nicht von einem katholischen Quacksalber behandelt zu werden

    Nicht existierende Götter und Dämonen machen keine Kriege, Seuchen, Vulkanausbrüche, Tsunamis, Erdbeben, Unwetter Krankheit, Not und Elend, ihre Bekämpfung mit Ablass, Exorzismen, Selbstkasteiung, Pilgerreisen und Gebeten ist schädlich aber niemals hilfreich. Fundamentalistische Werte und ewige Wahrheiten sind Phantasien der Unwissenheit. Die absurden Glaubensrituale verhindern jedwede bewusste Auseinandersetzung mit dem Problem.

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