Jesus war ein Essener(Essäer)


Einige Historiker zählen das weihnachtliche Geburtstagskind zu den Essäern, zu deutsch Essenern. Die religiöse Gruppe hatte im Antiken Judentum aber nicht viel zu lachen. Warum Jesus es als Essener heute deutlich besser hätte, klären wir in einem nicht ganz ernst gemeinten Vergleich.

Von Jennifer SchumacherDERWESTEN

Jesus war ein Essener. Diese Theorie haben zumindest einige Historiker, die das weihnachtliche Geburtstagskind zu den Essäern, zu deutsch Essenern, zählen. Diese religiöse Gruppe im antiken Judentum hatte allerdings nicht viel zu lachen: Die Essener von damals waren strenge Asketen und Vegetarier, lehnten den Umgang mit Frauen ab, mieden Städte, befolgten streng den Sabbat und hatten weder Geld noch Grundbesitz.

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1 Comment

  1. Welchen Jesus meinen die bloss. Ein gewisser Jesus der sich als Christ bezeichnet wird mit seine Genossen um 63 n.C. gefangen und gesteinigt.

    Flavius Josephus erwähnt (Antiquities 18-3) einen Stamm der Christen, nach der Forschung ein später Nachtrag belegt durch die Wortwahl. Er nennt etwa 20 Jesus-Personen wie Jesus Ben Phiabi, Jesus Ben Fabus, Jesus Ben Sec, Jesus Ben Damneus, Jesus Ben Gamaliel, Jesus Ben Sirach, Jesus Ben Phandira, Jesus Ben Ananus, Jesus Ben Sapphias, Jesus Ben Gamals, Jesus Ben Thebuth, ein Teil davon sind Zeitgenossen des fiktiven Jesus Christus. Zur Zeit des Prokutators Lucceius Albinus wird um 63 n.C. ein Jesus als Christ erwähnt (Antiquities 20-9), der mit Gleichgesinnten als Gesetzesbrecher gefangen und gesteinigt wird.

    Um 45 n.C. überzeugt ein Prophet Theudas viele Menschen wie Moses den Jordan nur durch seine Zauberkraft zu teilen. Prokurator Cuspius Fadus verbietet den Unsinn, lässt viele der Zuschauer verhaften und Theudas enthaupten. Um 52 n.C. kommt ein ägyptischer Prophet Joshua nach Jerusalem um durch Wunder die um 45 n.C. neu erbaute Stadtmauer zu zerstören. Unter Prokurator Lucceius Albinus tritt ein Jesus ben Ananos in Jerusalem als Prophet auf. Zum Laubhüttenfest klagt er mit Weherufen über Jerusalem und den Tempel. Er wird ergriffen, erst verprügelt und dann dem Prokurator in Caesarea vorgeführt. Der läßt ihn als Irren frei, in Jerusalem tötet ihn später eine römische Wurfmaschine (Antiquities 20).

    Flavius Josephus beschreibt eine unsichere Zeit, Plünderung, Mord, Brandschatzung ganzer Landstriche und Erpressung sind an der Tagesordnung. Selbst ein Stephanus, Diener des Kaisers, wird ausgeplündert und die Römer sperren die führenden Männer der Nachbarorte ein. Der neue Prokurator Porcius Festus geht hart gegen das jüdische Bandentum und die Prügeleien mit Nichtjuden (Syrier, Ägypter, Griechen) besonders in Caesarea vor, viele Gefangene werden getötet und unsichere Kandidaten wie auch Paulus nach Rom entsorgt.

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