Religiös ohne Gott – Toleranz


Ronald Dworkin (2008), Foto: wikipedia

Wenn der US-Rechtsphilosoph Ronald Dworkin von Religion spricht, versteht er darunter nicht einen Glauben an einen Gott, sondern ein offenes Nachdenken über die Bedeutung des Lebens. Jeder sei zwar frei, an einen Gott zu glauben, aber keiner könne behaupten, dass sein Glaube der richtige sei, lautet Dworkins Botschaft der Toleranz.

Von Stefan von BergenBerner Zeitung

Herr Dworkin, feiern Sie eigentlich Weihnachten?
Ronald Dworkin: Ja. Meine Frau hat ein Haus auf dem Land, in dem sich an Weihnachten die ganze Familie trifft.

Sie verfechten die Ansicht, eine Religion brauche keinen Gott. Warum feiern Sie dann den Tag, an dem Gottes Sohn geboren wurde?
Wenn Sie im Winter mit ihrer Familie feiern wollen, ist Weihnachten dafür offenbar ein geeigneter Tag. Ich weiss, dass Weihnachten als religiöses Datum behandelt wird, aber für mich und viele andere ist es das nicht.

Was bleibt von Weihnachten ohne seine religiöse Bedeutung? Dann ist sie doch bloss noch ein entweihtes, kommerzielles Event.
Nein, sie wurde durch eine gesellschaftliche Konvention als Familientag auserkoren. Weihnachten hat sich vom religiösen Hintergrund gelöst. Gerade Weihnachten zeigt, dass man auch ohne Gott religiös sein kann. Denn religiös zu sein heisst auch, seine Aufmerksamkeit auf die grossen Fragen des Lebens zu lenken….

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1 Comment

  1. Gott ist ein nur ein paranoider Mörder und Irrer, für den jeder dem Mitmenschen als gute Tat den Schädel einschlägt – sofern der Andere nicht die gleiche Religion hat

    Gott (5.Moses, Elberfelder 1905) verdammt falsche Propheten, Traumdeuter, Mörder, Homosexuelle, Hurenkinder, Hurenböcke, Mutterficker, Fremdgeher, Bisexuelle, Zuhälter, Vergewaltiger, Männer mit gequetschten Hoden oder nächtlichem Samenerguss, Blinde, Lahme, vergewaltigte Frauen, Kranke mit Krätze oder Flechte, Zinsnehmer (Bankiers), Geldeintreiber, Betrüger, Kleinwüchsige, Totenbeschwörer, Zauberer, Wahrsager, renitente Söhne, Rechtsbeuger, Kirchensteuer Verweigerer usw. in seiner heiligen Gemeinde. Die Mehrheit aller Menschen wird so als ungeeignet ausgerottet.

    Damit wäre doch das Problem der Überbevölkerung gelöst – endlich

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