Islam: Säkular in der Vormoderne


Rüdiger Lohlker, wienerzeitung.at

Von Stefan BeigWiener Zeitung

Im Westen gilt „Scharia“ als Schreckgespenst. Doch was bedeutet der Begriff?

Rüdiger Lohlker: Es gibt mehrere Bedeutungen. Das islamische Recht im ältesten Sinn meint die Auseinandersetzung der Rechtsgelehrten mit der Beurteilung der menschlichen Handlungen durch Gott. Da wir nicht genau wissen, was Gott im Sinn hat, müssen wir versuchen, es zu verstehen. Eine andere Bedeutung hat Scharia, wenn sie als Parole verwendet wird, um islamisches Recht einzuführen.

Scharia hat für Muslime auch eine rein lebenspraktische Bedeutung?

Ja. Natürlich kann man auch Scharia als Vorstellung des richtigen Lebens enger und weiter sehen. Entweder bleibt man eng am Buchtstaben, um zu bestimmen, was erlaubt und was verboten ist, oder man sucht auch den Geist hinter dem Buchstaben.

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2 Comments

  1. Die Sache mit dem Blindenhund in London leuchtet mir nicht ein.
    Seit wann gelten in London diese Vorschriften?
    die Engländer lassen sich sowas gefallen?

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  2. Letzendlich kann der Mann selber nichts für den Artikel, irgend so ein Schreiberling mußte sein Zeilensoll erfüllen. Man muß wie ich einige Jahre in einem Sharia-Land wie Saudi Arabien gelebt haben, um den Horror eines frei denkenden Geistes zu verstehen

    Selbstständiges Denken kennt der Islam nicht, Allahs selbst ernannten Vertreter schreiben den Muslimen jegliches Denken und Handeln vor. Das als Religion kaschierte paranoide Gewaltmonopol kennt ausschließlich Handlungen wie „erlaubt“ (halal) und „verboten“ (haram), moralische oder ethische Kriterien des Einzelnen sind nicht erlaubt. Heilige Korantexte werden als verbindliche Rechtsgutachten (Fatwa) ausgelegt. Wer dagegen Aussagen des Korans und seine Deutung hinterfragt oder gar kritisiert, der wird diffamiert, bedroht oder gar gesteinigt.

    Im Iran erklärt Minister Said Ali Bagherzadeh Musik ist nicht Teil der islamischen Kultur, der Musikunterricht an Schulen wird verboten. In der Türkei wird ein Lehrer abgemahnt, weil er die Evolution nach Charles Darwin erklärt. Eine Fatwa des indischen Imam Maulana Kalbe Jawwad verbietet es Frauen mit Männern im gleichen Raum zu arbeiten. Ägypten verbietet das Märchenbuch von „1001 Nacht“ als kriminell nach &178 Strafgesetz, der Herausgeber geht ins Gefängnis.

    Besonders in der Krankenversorgung wird der Irrsinn des strengen Islam wie in Saudi Arabien mehr als deutlich. Es gibt für Frauen nur 4 erlaubte Berufe wie Lehrerin, Krankenschwester, Ärztin und TV-Sprecherin, dabei dürfen Frauen nur Frauen bzw. Männer nur Männer behandeln oder unterrichten. Da es nirgendwo eine Sex-Teilung der ärztlichen Ausbildung und Fachspezialisten gibt, werden Kranke oft von blutigen Amateuren und Anfängern behandelt und sogar operiert – da hat der Kranke einfach Pech gehabt

    Die Putzfrauen in den Kliniken sind Männer, Gastarbeiter aus Pakistan und Bangladesh, die noch nie im Leben eine Dusche gesehen oder ein Stück Seife benutzt haben und nicht wissen was steril oder Hygiene überhaupt bedeuten. Es werden nur billigste Löhne bezahlt und dafür Menschen aus den Armutsslums rekrutiert. In dem Neubau der Klinik des King Chalid Hospitals war nach wenigen Monaten der schwarze Schmierdreck zwischen Fußboden und Wand viele Zentimeter dick, ein Paradies für Keime, Bakterien und Vieren.

    Am 11.3.2002 verbrennen in Riyadh 15 unverschleierte Mädchen elendig, die versuchten aus ihrer brennenden Schule zu entkommen. Die Religionspolizei zwingt die Mädchen gewaltsam im Gebäude zu bleiben, die Rettungskräfte werden massiv behindert. Frauen dürfen ohne Schleier (Abaya) nicht auf die Straße. Nach dem Saudischen Theologieprofessor Kami Subhi bedeutet „Frauen das Autofahren zu erlauben wird einen Anstieg von Prostitution, Pornografie, Homosexualität und Scheidungsraten provozieren. Frauen verlieren beim Autofahren ihre Jungfräulichkeit, in spätestens 10 Jahren gibt es keine Jungfrauen mehr“.

    Das Sultanat Oman war bis zum letzten Machtwechsel 1970 strikt islamisch, verboten waren Musik, Radio, Fahrräder, Brillen, Alkohol, Mädchenschulen, lesen für Frauen und diverse elektrische Geräte. Imam Khomeini hat im grünen Buch die Praktiken des Islam im Geschlechtsverkehr mit Babys, Kindern, Schafen, Ziegen und Kamelen exakt beschrieben, das sind Wunschträume geiler impotenter Böcke. Yousef Nadarkhani, christlicher Pfarrer wird 2010 vom iranischen obersten Gericht zum Tode verurteilt. Er hat 2006 gegen ein Gesetz protestiert, das Kinder in den Koranunterricht zwingt, auch wenn sie keine Muslime sind. Das Urteil wird ausgesetzt, wenn er zum Islam konvertiert.

    Im Iran gibt es einen Ehevertrag für nur wenige Stunden als mit dem Koran konform. Im Bordell geht der Freier vertraglich mit der Nutte eine Ehe für etwa 1 Stunde ein. Damit hat alles Allahs Wohlwollen und fremdhuren ist ehelicher Geschlechtsverkehr. Scheich Maulana Abu Sayeed, Präsident des Islamic Sharia Council UK, lehnt die Bestrafung von Ehemännern ab, die ihre Frauen vergewaltigen. Sex ist ein Teil der Ehe, Frauen die solche Vergewaltigungen anzeigen sind Lügnerinnen. Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Arabischen Emirate hat entschieden, dass ein Mann seine Ehefrau und Kinder schlagen darf, solange keine sichtbaren Spuren bleiben.

    Der Anwalt Javid Houtan Kian von Sakineh Mohammadi Ashtiani vor Gericht in Teheran, der ihre Steinigung publik machte, geht für 11 Jahre ins Gefängnis wegen Gefährdung der Sicherheit des Irans, Spionage und schädlicher Propaganda. Der iranische Iman Hojatoleslam Kazem Sedighi beschuldigt alle Frauen, die nicht nach Bekleidungsvorschriften des Islam verhüllt sind, die Gesellschaft zu zerstören und durch Erdbeben von nackten zur Schau gestellten Busen ausgelöst, unter Trümmern zu begraben. Das führte weltweit zu einem „Bobquake“ Tag.

    Die Hamas-Polizei im Gaza-Streifen berichtet durch ihren Sprecher Islam Schahwan über einen perfiden Lust-Kaugummi aus Israel „Nach einer halben Stunde Kauen müssen Sie unbedingt Sex haben, sofort, mit allem, sogar mit dem Fernseher. Diesen Kaugummi hat die israelische Regierung nach Gaza geschmuggelt, er sollte an Schüler und Schülerinnen verteilt werden, um unsere Gesellschaft zu zersetzen. Die Jugendlichen sollten mittels Sex gegen die Hamas aufgehetzt werden“. Insgesamt 40 Kilo Lust-Kaugummi hat Islam Schahwan bereits konfisziert und im Polizeihauptquartiers gelagert (zusammen mit seinem vollkommen ungenutzten Gehirn)

    Blinde mit Führhunden wie der Rentner George Herridge 73 werden in London mehrfach aus dem Bus geworfen, der Blindenhund ist religiös unrein und beleidigt Muslime. Man muss diskriminieren um über Diskriminierung klagen zu können, religiöse Logik. In der nordspanischen Gemeinde Lerida haben sich 2 Gruppen der etwa 29.000 Muslimen an die Gemeinde gewandt, die Hunde aus den öffentlichen Anlagen zu verbannen. Im September 2011 wurden mehr als 12 Hunde vergiftet, die Polizei sucht nach den Tätern. Ein christlicher Friseur in Sargodha/Pakistan wird von 8 Muslimen schwer verletzt, weil er einem muslimischen Kunden den Bart abrasiert hat. Das Johor Religionsgericht unter dem Mufti von Perak in Malaysia verbieten christliche Kreuze, verderbliche Alkoholwerbung und teuflische Fußballsymbole auf T-Shirts, sie beleidigen Allah.

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