B16 predigt den neuen, christlichen Humanismus


Bei seinem letzten Besuch in Deutschland hat Papst Benedikt XVI. klar gemacht, dass Frauen in der katholischen Kirche keine Ämter übernehmen sollen

Papst Benedikt XVI. hat in seiner Silvesterpredigt zu einem neuen christlichen Humanismus aufgerufen. Ein solcher Humanismus müsse in der Lage sein, Kultur und soziales Engagement aus christlichem Geist hervorzubringen, sagte der Papst am Samstag während eines Abendgottesdienstes zum Jahresende im Petersdom. Dies setze eine Neubelebung christlichen Lebens und einen vertieften Dialog mit der modernen Kultur voraus. Generell appellierte er an die Gläubigen, mit Zuversicht ins neue Jahr zu starten.

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Es gelte, die „Schönheit und Aktualität des Glaubens“ wiederzuentdecken, sagte Benedikt XVI. in seiner Predigt. Der Glaube dürfe kein „isolierter Akt“ bleiben, der nur „einige Momente“ des Lebens betreffe, forderte der Papst vor mehreren Tausend Gottesdienstbesuchern. Er müsse den gesamten Alltag prägen und eine „beständige Orientierung“ darstellen, die den Menschen „gerecht, wirksam, wohlwollend und gut macht“.

Weiters hob Benedikt XVI. hervor, dass die Mission auch heute ein „unabdingbarer Auftrag“ für alle Gläubigen sei. Die ganze Gemeinschaft der Kirche müsse dies mit „neuem missionarischen Eifer“ wiederentdecken. Das Augenmerk solle sich vor allem auf die jungen Generationen richten. Diese litten angesichts der gegenwärtigen Krise vermehrt unter Orientierungslosigkeit. Diese Krise sei nicht allein wirtschaftlicher Natur, sondern stelle auch eine „Krise der Werte“ dar.

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1 Comment

  1. Christlicher Humanismus ist nun mal mit jeder Menge religiotischem Bulshit belastet. Wahrer Humanismus verzichtet jedoch auf verlogenen religiotischen Schwachsinn.

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