Es lebe die Apocalypse


Quelle: propagandamatrix.com

Ist es 2012 endlich so weit? Die Pessimisten dieser Erde sehen mal wieder das Ende nahen. Alexander von Schönburg erklärt, warum die Apokalypse im Grunde eine gute Nachricht ist.

Von Alexander von SchönburgWELT ONLINE

„Scaremongering“, so nannte man früher an der Fleet Street die professionell betriebene Angstmacherei. Sie gehört seit jeher zum Kerngeschäft des Boulevards. Doch in jüngster Zeit machen uns boulevardferne Milieus diese Kompetenz streitig. Das neue Buch des Harvard-Historikers Niall Ferguson („Der Westen und der Rest der Welt“, Propyläen-Verlag) prophezeit das Ende des westlichen Zivilisationsmodells, der Oxford-Professor Norman Davies zeichnete in Londons „Financial Times“ unlängst das Bild eines verelendenden Europas mit Suppenküchen statt Luxusboutiquen auf den Boulevards von Paris und menetekelt Rousseau zitierend: „Welcher Staat kann wohl, nachdem Sparta und Rom untergegangen sind, auf ewigen Bestand rechnen?“

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