Orthodoxe Juden provozieren mit NS-Symbolen


Ein ultra-orthodoxer jüdischer Junge trägt bei einer Demonstration einen Davidstern. Foto: dpa

Ultra-orthodoxe Juden stecken Kinder in KZ-Uniformen, um gegen angeblich anti-religiöse Hetze der israelischen Mehrheit zu protestieren. Abgeordnete sind empört und rufen nach dem Staatsanwalt.

Von Inge GüntherFrankfurter Rundschau

Es war keine große Demonstration, gerade mal tausend Anhänger brachte die ultra-orthodoxe Sekte Eda Haredit am Sonnabend auf den Sabbat-Platz in Jerusalems frommstem Viertel Mea Schearim. Aber ihr Protest gegen angeblich anti-religiöse Hetze der israelischen Mehrheit hätte kaum provokanter ausfallen können. Auf offenem Laster wurden rund zwanzig Kinder, gekleidet in KZ-Uniformen mit angeheftetem gelben Davidstern, herangekarrt.

Einige hatten die Organisatoren gar so ausstaffiert wie den Jungen aus dem Warschauer Ghetto, dessen Bild zum Symbol der Judenverfolgung unter dem Terrorregime der Nazis geworden ist. Mit ängstlichem Blick, die Hände erhoben, mussten die Kleinen auf der Kundgebung posieren. Für die „Gottesfürchtigen“, auf Hebräisch Haredim genannt, Ausdruck dafür, dass sie sich im Jüdischen Staat angefeindet fühlen.

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1 Comment

  1. Religioten sind und bleiben Religioten. Kindern den Davidstern zur Provokation anzuhängen ist eine Riesensauerei und zeigt deutlich wes Geistes Kind sie sind. Es wäre mir ein riesiges Vergnügen, diesen geistig Behinderten mit einer Schafschere die Zöpfe abzuschneiden und sie mit einem Tritt in den Hintern aus dem Stall zu treten.

    Ich möchte hier ausdrücklich bemerken, dass ich ein engagierter Tierschützer bin und jegliche Tierquälerei aufs schärfste verabscheue und auch nicht in der rechten Schublade Zuhause bin. Aber hier schwillt mir der Kamm.

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