Theodizee: Warum lässt Gott soviel Leid zu?


Im Gebet suchen viele Menschen Trost, wenn sie Schreckliches zu verarbeiten haben. Foto: iStockphot

Tausende Tote nach der Naturkatastrophe in Japan, das Leid, das viele Familien dort tragen müssen. Der plötzliche Unfalltod einer 16-jährigen Schülerin des Julius-Echter-Gymnasiums (JEG) in Elsenfeld (Kreis Miltenberg) im Januar 2011. Für viele Menschen liegt die Frage auf der Hand: Wie passt das alles zu einem Gott, der alle Menschen liebt?

Von Bertram Söllerelsenfeld Main-Netz

Im Lehrplan für das Fach katholische Religionslehre ist auf der Zielgeraden zum Abitur vorgesehen, den »Ernstfall« der Gottesfrage zu behandeln: Wie kann das Leid auf der Welt mit dem Glauben an Gott als allmächtigen Schöpfer zusammen gehen? Die Schüler sollen dabei zur Entwicklung eines selbstverantworteten Gottesglaubens Versuche der gedanklichen Annäherung an Gott, aber auch die philosophische Begründung des Atheismus kennenlernen.

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5 Comments

  1. Einfach Frage,
    einfach Antwort:

    SIE ist nicht nett, die Gott.
    DU bist ihr ziemlich wurscht.
    Und die anderen auch.

    Du weisst doch:
    Jesus liebt dich nicht!
    Er will nur Sex,
    wie alle Männer.

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  2. @Josef Sefton
    Was für ein kondensierter Schwachsinn als Wissensgrundlage, beste Religiotie

    Bei Hominiden und Primaten ist seit Millionen Jahren die Akzeptanz eines Führers Bedingung im Clan zu leben. Altruismus bzw. Nächstenliebe und Ethik sind Resultate der Evolution, das Hormon Oxytocin aus 9 Aminosäuren als Botenstoff der Nervenzellen prägt uns zwingend für dies Verhalten. Experimente zeigen Menschenaffen kennen Hilfsbereitschaft und Empathie wie auch Traditionen, Allianzen, Freundschaften sowie Kommunikation und Gewalt bei Eroberungen, obwohl sie kein „Heiliges Buch“ studieren und einen fiktiven Gott anbeten. Bei Hominiden und Primaten werden solche Eigenschaften durch Erfolg und Belohnung entwickelt und ausgebaut, die Religionen haben daraus erpresserisch Schuld und Sühne gemacht.

    In der Religiotie mit Göttern, Gottgleichen, Engeln und Dämonen wird der größte Lügner, Lump, Betrüger oder skrupelloseste Wortverdreher zum Oberhirten. Bis zu 25% der Menschen stellen weder diesen Führer noch seine Befähigung für den Job in Frage. Solche Menschen sind unfähig eine Demokratie zu gestalten, jede ihrer Handlungen zielt darauf ab den Despotismus des „großen Führers“ zu stärken. Der selbst ernannte Führer kaschiert seine Unfähigkeit mit Kriterien wie all-fähig, all-wissend, all-gütig und dem Auserwählt-Syndrom als kranke Paranoia, die freies Denken und Handeln unterbindet. Dominanz, Gewalt, Mord, Krieg und Ausbeutung gilt als ehrenhaftes Handeln nach Gottes Willen, die Schuld der Täter wird zum gläubigen vorbildlichem Verhalten umdefiniert, bekannt als „Robin-Hood“ Neutralisation.

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  3. @Rolo
    Man kann es Schwachsinnigen nicht erklären. Es fehlt der Zugang. Josef’s Beitrag erweckt in mir Mitleid. Er muss leider unaufgeklärt sterben, da seine Synapsen in Richtung Realität zu 100% verkümmert wurden. Durch wen, darst Du raten. 😉

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  4. Gott kann das Leid in der Welt gebrauchen, um seine Ziele mit den Menschen zu erreichen. Leid und Schmerz können Charaktereigenschaften hervorbringen, die sonst nicht entstanden wären, wie z. B. Mitgefühl, Geduld, Barmherzigkeit und Demut. Gott kann Leid gebrauchen, um uns näher zu ihm zu führen, weil wir vorher nicht so emsig auf ihn hören wollten.

    Die Entscheidung, eigene Wege zu gehen, bringt viel Leid und Elend mit sich. Gott gibt den Menschen Anweisungen für die richtige Gestaltung ihres Lebens, die sie sehr oft nicht beachten. Er ist nicht am Leid in der Welt schuld! Das Leid und das Böse in der Welt sind nicht unüberwindliche Hindernisse, an Gott zu glauben, denn ein guter, liebender Gott kann Leid in dieser Welt zulassen!

    Weil Jesus den Tod überwunden hat, kann er auch uns ein ewiges Leben ohne jegliches Leid zusagen, daher haben Leid und Böses in der Welt nicht das letzte Wort, denn Gott ist der Sieger!

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